Private Pflege­zusatz­versicherung: Warum diese so wichtig ist!

Wer pflegebedürftig wird, muss hohe Kosten zu einem großen Teil aus der eigenen Tasche finanzieren – jeder, der im Familien- oder Bekanntenkreis mit einem Pflegefall konfrontiert war, kann das sicherlich bestätigen. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen bei weitem nicht aus, um die vollständigen Kosten decken zu können.

Hier gibt es unterschiedliche Versicherungsmodelle:

Eine Pfleg­etagegeld­versicherung zahlt dem Versicherten im Fall der Pflegebedürftig­keit ein Tagegeld in bestimmter Höhe, das er frei verwenden kann.

Die Pflege­kosten­versicherung erstattet im Gegen­satz dazu die nachgewiesenen Kosten etwa eines Pflege­dienstes bis zu einer bestimmten Höhe nach Vorlage der Rechnung. Die Leistungs­höhe ist dabei an die Leistungen der gesetzlichen Pflege­versicherung gekoppelt.

Versicherte mit einer Pflegerenten­versicherung erhalten eine monatliche Rente in vereinbarter Höhe. Das Geld ist frei verfügbar.

Sinn macht die zusätzliche Pflegeversicherung vor allem für Menschen, die Wert darauf legen, auch im höheren Alter, wenn Sie Hilfe benötigen, frei entscheiden zu können, wie sie leben und gepflegt werden möchten.

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Gesetzliche Pflegeversicherung: Was man hierzu wissen muss?

Beginnen wir sofort mit den Fakten: Im Lauf eines Lebens werden zwei von drei Frauen pflegebedürftig. Bei den Männern ist es sogar jeder zweite. Die Pflegedauer beträgt sechs bis sieben Jahren. Die gesetzliche Pflege­versicherung über­nimmt im Falle eines Falles nur einen Teil der Kosten für die Unterstüt­zung durch ehren­amtlich Pflegende wie Familien­mitglieder oder auch Pflegefach­kräfte. 

Hier die drei wichtigsten Fakten zur gesetzlichen Pflegeversicherung:

Beitragssatz.
Jeder der gesetzlich oder privat kranken­versichert ist, ist auto­matisch in der sozialen Pflege­versicherung versichert. Der gesetzlich fest­gelegte monatliche Beitrag liegt bei 3,05 Prozent des Brutto­einkommens für gesetzlich Versicherte mit Kindern und 3,3 Prozent für Kinder­lose (Stand 2019). Arbeit­geber über­nehmen die Hälfte der Beiträge.

Leistung auf Antrag.
Jeder, der länger als sechs Monate auf Unterstüt­zung im Alltag angewiesen ist, erhält Leistungen aus der Pflege­versicherung. Notwendig ist ein Antrag auf Pflege­leistungen bei der Krankenkasse für gesetzlich Versicherte oder der Kranken­versicherung für privat Versicherte.

Pfle­gegrade.
Im Pflege­gut­achten wird fest­gelegt, wie viel Hilfebedarf ein Mensch hat und wird in einen Pfle­gegrad einge­stuft. Der Pflegegrad bestimmt, welche Leistung in welcher Höhe er erhält.