Gibt es eigentlich einen „ADAC“ für Radfahrer?

E-Bike- und Pedelec-Versicherung

Das schöne Wetter lockt nach draußen aufs Rad. Als geübter Radler oder mit einem E-Bike sind Touren von 80, 90 oder mehr Kilometern am Tag kein Problem. Doch was, wenn fernab von Zuhause plötzlich die Kette reißt, der Motor blockiert oder ein Unfall passiert?

Ein Großteil der Autofahrer ist für solche Fälle abgesichert: Ein Schutzbrief der KFZ-Versicherung, eine Mobilitätsgarantie des Herstellers oder die Mitgliedschaft in einem Automobilclub sichern schnelle Hilfe zu. Auch Radfahrer können sich entsprechend absichern – mit speziellen Fahrradschutzbriefen.

Je nach Police garantiert ein Schutzbrief für Fahrräder, E-Bikes oder Pedelecs eine uneingeschränkte Mobilität, zum Beispiel durch

  • Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe direkt vor Ort,
  • Abschleppdienst zur nächstgelegenen Fahrradwerkstatt,
  • Bereitstellung eines Leih- oder Mietfahrrads,
  • Rücktransport des Fahrrads in den Heimatort und
  • Kostenübernahme für den Heimweg mit Taxi oder Bahn.

Gute Policen kommen auch für die Reparaturen in Folge eines Unfalls auf, sehr gute Policen übernehmen sogar die Reparaturkosten für Verschleißteile und bei Akku-Schäden. Selbst Werkstattbesuche, die infolge von grober Fahrlässigkeit, falscher Handhabung oder Vandalismus notwendig werden, sind versicherbar.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung Ihrer persönlichen Mobilität!

Kann ich als Unternehmer gegen widrige Verträge klagen?

Gewerblicher Rechtsschutz

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer stehen derzeit mit dem Rücken zur Wand. Im schlimmsten Fall müssen sie wegen ungünstiger Verträge weiter Waren oder Dienstleistungen von Partnern abnehmen. Findet sich keine gütliche Einigung, ist der Rechtsweg oftmals die letzte Möglichkeit.

Langfristige Verbindlichkeiten in Form von Leasing-Verträgen oder Abnahmegarantien sind in wirtschaftlich ruhigen Zeiten eine ideale Form, um Kosten planbar zu gestalten. In Krisenzeiten können sie zur Existenzbedrohung werden, weil den monatlichen Ausgaben keine oder nur geringe Einnahmen entgegenstehen. Im partnerschaftlichen Dialog finden sich in der Regel gute Lösungen für beide Seiten – doch es gibt immer Ausnahmen.

Widrige Vertragsklauseln vor Gericht anzufechten, kann Betroffene dann noch teurer zu stehen kommen: Verfahren ziehen sich oft über Jahre und kosten Zehntausende Euro. Eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung ist in solchen Fällen bares Geld wert. Sie trägt die Kosten für Gerichtsverfahren, Anwälte, Sachverständige, Gutachten und Zeugen.

Je nach Police sind neben dem Prozesskostenschutz auch weitere Bausteine zubuchbar, zum Beispiel Mediation oder Forderungsmanagement. Beim Abschluss sollte – neben individuellen Branchenfaktoren – immer auf den „Verzicht auf die Einrede der Vorvertraglichkeit“ geachtet werden, das heißt: Auch Kosten für Rechtsfälle, deren Ursache vor Versicherungsbeginn liegt, sind abgedeckt.

Gerne berate ich Sie zur rechtlichen Absicherung Ihres Unternehmens!