
Die Freiheit ruft, und zwar immer mehr Deutsche: Der Bestand an Wohnmobilen hat sich seit 2017 verdoppelt, rund eine Million sind mittlerweile in Deutschland zugelassen. Fast so viele Wohnwagen kommen noch dazu. Wie werden die oft teuren Reisemobile und -anhänger versichert?
Ein Wohnmobil kann mehr als ein Auto, ein Wohnwagen mehr als ein Anhänger – und entsprechend umfangreicher als bei klassischen Fahrzeugen fallen auch die Möglichkeiten des Versicherungsschutzes aus. Die einzige Pflichtversicherung für Wohnmobil und Wohnwagen ist die Haftpflicht-Versicherung, die – wie beim gewöhnlichen Auto oder Anhänger – im Falle eines Unfalls Schadensansprüche Dritter reguliert.
Je nach Ausstattung, Anschaffungskosten und Urlaubsarten des rollenden Zuhauses sind aber durchaus folgende Versicherungsarten zusätzlich sinnvoll:
- Teilkasko: schützt bei Schäden durch Unwetter und Hagel, bei Brand- oder Glasschäden und oft auch bei Diebstahl des Wohnwagens oder -anhängers.
- Vollkasko: schützt wie die Teilkasko, übernimmt aber auch Kosten bei selbstverschuldeten Unfällen, bei Vandalismus etc.
- Inhaltsversicherung: versichert fest eingebautes Inventar (Küche etc.) sowie mitgeführten Hausrat bei Diebstahl, Unfall etc. Tipp: unbedingt Vorzelte, Dachboxen etc. berücksichtigen!
Je nach Urlaubsart, z.B. Dauercamping oder Saisonurlaub, Kurzstrecken oder Europa-Tour, sind Pannenhilfe, Campingplatz-Versicherungen etc. ebenfalls teils notwendige, teils sinnvolle Investitionen, damit die Freiheit im Falle des Falls nicht auf der Strecke bleibt.