Wie versichere ich meinen Sommerurlaub in Corona-Zeiten?

Reiseabbruchversicherung

In Corona-Zeiten ist die Sorge vor einer neuen Infektionswelle stetiger Begleiter – gerade auf Reisen. Wer den Sommerurlaub trotzdem nicht im heimischen Garten verbringen möchte, sollte die üblichen Abstands- und Hygiene-Regeln ernst nehmen und die Packliste um zwei Reise-Must-Haves erweitern.

  1. Must-Have: Reiseabbruchversicherung

Gerade in Pandemiezeiten ist eine Reiseabbruchversicherung Pflicht: Sie erstattet alle Kosten im Falle eines Reiseabbruchs, zum Beispiel aus Krankheitsgründen. Auch Mehrkosten, zum Beispiel aufgrund eines verschobenen Rückflugs, werden durch die Reise-Abbruchversicherung gedeckt.

  1. Must-Have: Auslandsreise-Krankenversicherung

Ganz gleich, ob die Reise ins europäische Ausland oder nach Übersee geht: Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist Pflicht! Sie tritt für notwendige Behandlungen ein und schützt so vor hohen Kosten im Krankheitsfall. Auch einen eventuell notwendigen Rücktransport nach Hause sind von der Reise-Krankenversicherung gedeckt.

Wichtig: Einige Versicherer decken Pandemie-Schäden nicht ab! Die Wahl der richtigen Versicherung und eine gute Beratung ersparen nicht nur in diesen besonderen Zeiten viel Ärger.

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Lohnt in Home-Office-Zeiten meine Flottenversicherung?

Flotten- und Fuhrparkversicherung

Unternehmen und Betriebe mit Firmenwagen-Pool schließen häufig einen KFZ-Rahmenvertrag ab, in dem alle Transportmittel versichert sind. In Home-Office-Zeiten wurden und werden die Firmenwagen deutlich weniger bewegt – das ist aber nicht nachteilig, sondern kann Unternehmen sogar viel Geld sparen.

Denn: Die Prämien für eine Flottenversicherung werden in der Regel auf der Basis des Schadensverlaufs des Vorjahres ermittelt und schließen eine Rückerstattung ein, wenn in einem fest definierten Zeitraum keine oder nur geringe Schäden reguliert wurden.

Schon zum 1. Juli eines jeden Jahres werden dabei die Prämien für das Folgejahr festgelegt. Für die allermeisten Unternehmen ist das positiv: Da viele KFZ-Pools in den vergangenen Monaten wenig oder gar nicht bewegt wurden, sind nur wenige Schäden aufgetreten – eine gute Basis, um günstige Prämien für das Folgejahr zu sichern.

Übrigens: Schon ab drei Fahrzeugen überwiegen die preislichen und sonstigen Vorteile einer Fuhrparkversicherung gegenüber der Einzelversicherung! So entfallen bei Rahmenverträgen häufig weiche Tarifmerkmale, zum Beispiel eine Beschränkung auf bestimmte Fahrer oder Kilometergrenzen, auch eine Rückstufung im Schadensfall ist unüblich.

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Gibt es eigentlich einen „ADAC“ für Radfahrer?

E-Bike- und Pedelec-Versicherung

Das schöne Wetter lockt nach draußen aufs Rad. Als geübter Radler oder mit einem E-Bike sind Touren von 80, 90 oder mehr Kilometern am Tag kein Problem. Doch was, wenn fernab von Zuhause plötzlich die Kette reißt, der Motor blockiert oder ein Unfall passiert?

Ein Großteil der Autofahrer ist für solche Fälle abgesichert: Ein Schutzbrief der KFZ-Versicherung, eine Mobilitätsgarantie des Herstellers oder die Mitgliedschaft in einem Automobilclub sichern schnelle Hilfe zu. Auch Radfahrer können sich entsprechend absichern – mit speziellen Fahrradschutzbriefen.

Je nach Police garantiert ein Schutzbrief für Fahrräder, E-Bikes oder Pedelecs eine uneingeschränkte Mobilität, zum Beispiel durch

  • Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe direkt vor Ort,
  • Abschleppdienst zur nächstgelegenen Fahrradwerkstatt,
  • Bereitstellung eines Leih- oder Mietfahrrads,
  • Rücktransport des Fahrrads in den Heimatort und
  • Kostenübernahme für den Heimweg mit Taxi oder Bahn.

Gute Policen kommen auch für die Reparaturen in Folge eines Unfalls auf, sehr gute Policen übernehmen sogar die Reparaturkosten für Verschleißteile und bei Akku-Schäden. Selbst Werkstattbesuche, die infolge von grober Fahrlässigkeit, falscher Handhabung oder Vandalismus notwendig werden, sind versicherbar.

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Kann ich als Unternehmer gegen widrige Verträge klagen?

Gewerblicher Rechtsschutz

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer stehen derzeit mit dem Rücken zur Wand. Im schlimmsten Fall müssen sie wegen ungünstiger Verträge weiter Waren oder Dienstleistungen von Partnern abnehmen. Findet sich keine gütliche Einigung, ist der Rechtsweg oftmals die letzte Möglichkeit.

Langfristige Verbindlichkeiten in Form von Leasing-Verträgen oder Abnahmegarantien sind in wirtschaftlich ruhigen Zeiten eine ideale Form, um Kosten planbar zu gestalten. In Krisenzeiten können sie zur Existenzbedrohung werden, weil den monatlichen Ausgaben keine oder nur geringe Einnahmen entgegenstehen. Im partnerschaftlichen Dialog finden sich in der Regel gute Lösungen für beide Seiten – doch es gibt immer Ausnahmen.

Widrige Vertragsklauseln vor Gericht anzufechten, kann Betroffene dann noch teurer zu stehen kommen: Verfahren ziehen sich oft über Jahre und kosten Zehntausende Euro. Eine gewerbliche Rechtsschutzversicherung ist in solchen Fällen bares Geld wert. Sie trägt die Kosten für Gerichtsverfahren, Anwälte, Sachverständige, Gutachten und Zeugen.

Je nach Police sind neben dem Prozesskostenschutz auch weitere Bausteine zubuchbar, zum Beispiel Mediation oder Forderungsmanagement. Beim Abschluss sollte – neben individuellen Branchenfaktoren – immer auf den „Verzicht auf die Einrede der Vorvertraglichkeit“ geachtet werden, das heißt: Auch Kosten für Rechtsfälle, deren Ursache vor Versicherungsbeginn liegt, sind abgedeckt.

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Kann ich mich gesetzlich UND privat versichern?

Die deutsche Krankenvorsorge ist dual strukturiert: Neben der gesetzlichen „Kasse“ kann jede/r freiwillig in die private Krankenversicherung wechseln – und profitiert dann oft von besseren Leistungen, flexibler Terminvergabe etc. Doch auch gesetzlich Versicherte können die Vorteile nutzen, und zwar ohne Wechsel!

Der Beitritt in eine private Krankenversicherung ist grundsätzlich mit einer Hürde verbunden, die viele abschreckt: die Versicherungspflichtgrenze. Sie definiert das Mindesteinkommen, mit dem ein Wechsel in eine private Krankenkasse möglich ist. Die Pflichtgrenze liegt 2020 bei einem Monats-Brutto von 5.212,50 € bzw. einem Jahresbruttoeinkommen von 62.500 €. Ausnahmen gelten für Selbstständige, Beamte und Beihilfeberechtigte, zum Beispiel Soldaten oder Richter.

Arbeitnehmer mit geringerem Einkommen oder Personen, die aus anderen Gründen in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben möchten, können die Vorteile einer privaten Krankenversicherung dennoch nutzen: Die ambulante Zusatzversicherung ist eine neue Versicherungspolice, die Versicherten ein jährliches „Zusatz-Budget“ zwischen 500 und 2.000 € für medizinische Leistungen gewährt.

Versicherte können im Rahmen des Jahresbudgets als Privatversicherte auftreten, schneller Termine vereinbaren und analog zu regulär Privatversicherten Leistungen in Anspruch nehmen, die gesetzliche Krankenkassen nicht übernehmen: Zuzahlungen bei Arzneimitteln, ergänzende Vorsorgen, nicht verpflichtende Impfungen oder Naturheilverfahren wie Akupunktur oder Osteopathie etwa.

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Wie schütze ich mein Unternehmen gegen Phishing und Co.?

Bund und Länder helfen Unternehmen mit finanziellen Zuschüssen und Krediten, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. In der vergangenen Woche hat Nordrhein-Westfalen die Hilfen vorerst ausgesetzt – weil Betrüger mit gefälschten Antragsformularen sensible Unternehmensdaten geklaut haben.

Der Fall in NRW ist nur ein Beispiel für eine Häufung von Verbrechen im digitalen Raum, die jährlich Milliardenschäden anrichten. Der beste Schutz sind wachsame Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, klare interne Strukturen, ein Rechtemanagement für sensible Unternehmensdaten sowie eine moderne IT-Infrastruktur. Im Schadensfall kann außerdem eine spezielle Cyber-Versicherung schnelle Soforthilfe leisten.

Eine Cyber-Police wird bei Schäden durch Phishing, Malware, Ransomware, Viren oder Server-Hacks aktiv; sie deckt direkte Schäden genauso wie Folgekosten, die zur Wiederaufnahme des regulären Alltagsgeschäfts anfallen, darunter zum Beispiel:

  • Ertragsausfall durch IT-Ausfälle (Eigen- und Drittschäden)
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen
  • Beratungskosten, zum Beispiel für IT-Forensiker
  • Krisen- und Reputationsmanagement
  • Gerichtskosten für Datenschutzverletzungen

Wichtig: In der IT-Sicherheit gibt es genauso wie in der Versicherung gegen IT-Risiken keine Pauschallösungen – die tatsächlichen Risiken sind von Unternehmen zu Unternehmen und von Branche zu Branche unterschiedlich. Mittels verschiedener Bausteine und einer Risikoanalyse wird die Cyber-Police deshalb auf die individuellen Versicherungsbedarfe abgestimmt.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung Ihres Unternehmens gegen Cyber-Risiken!

Kann ich quarantänebedingte Ausfälle versichern?

Ob Ärztin, Steuerberater, Anwältin oder Wirtschaftsprüfer, ob Corona-Quarantäne oder ein banaler Beinbruch: Wer als Selbstständiger quarantäne-, krankheits- oder unfallbedingt ausfällt, steht ohne eine entsprechende Versicherung schnell vor riesigen finanziellen Belastungen.

Denn: Gerade in den freien Berufen hängt der unternehmerische Erfolg oft maßgeblich von der Persönlichkeit und der Kompetenz des Selbstständigen ab. Kann bzw. darf er oder sie für längere Zeit nicht arbeiten, fehlen Einnahmen – die Betriebskosten und die Arbeitgeber-Verpflichtungen aber bestehen fort.

Eine Ausfallversicherung für Praxen, Kanzleien, Apotheken und andere Angehörige der freien Berufe, zum Beispiel Ingenieure und Architekten, fängt das Risiko auf. Übernommen werden abhängig von der individuellen Police:

  • Personalkosten
  • Miet- & Bürokosten
  • Leasing-/Kreditkosten
  • Versicherungsbeiträge
  • Steuerberatungskosten etc.

Je nach Branche, Größe, Rechtsform und Konstellation des Unternehmens ist die Kombination mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung sinnvoll, die auch mögliche Vertragsstrafen wegen Nichterfüllung von Verträgen übernimmt.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung Ihres Unternehmens bei Krankheit oder Unfall!

Muss ich meinen E-Scooter versichern?

E-Scooter-Versicherung

Das Wetter wird schöner, die Tage länger: Neben Fahrrad und Motorrad holen immer mehr Menschen Ihre E-Scooter aus dem Keller, um zum Bäcker oder in die Stadt zu fahren. Zehntausendeder coolen und praktischen Flitzer sind mittlerweile schon in Deutschland unterwegs – und es werden immer mehr!

Grund genug für den Gesetzgeber, aktiv zu werden: War die Nutzung von E-Scooter lange Zeit nicht eindeutig geregelt, greift seit dem 15. Juni 2019 die „Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung“. Sie gibt die Rahmenbedingungen zum Fahren mit elektrisch betriebenen Tretrollern und ähnlichen Fahrzeugen vor, zum Beispiel Segways.

Um mit einem E-Scooter legal – und im Fall eines Falles abgesichert! –  am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen, muss jeder E-Tretroller versichert sein. Die private Haftpflichtversicherung reicht nicht aus, notwendig ist ein spezieller Haftpflichtschutzfür Elektrokleinstfahrzeuge. Auch Teilkaskoversicherungenfür E-Scooter bieten einige Versicherer an. Da bauartbedingt kein Kennzeichen angebracht werden kann, erfolgt die Kennzeichnung über eine Versicherungsplakette.

Bitte außerdem beachten: E-Scooter dürfen erst ab 14 Jahren gefahren werden und müssen über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) des Kraftfahrtbundesamts verfügen.

Gerne berate ich Sie zur optimalen Versicherung Ihres E-Scooters!

Wie kann ich mich gegen Ertragsausfall versichern?

Ein Feuer im Restaurant, eine Überschwemmung im Supermarkt, ein Hagelschaden beim Logistiker: Die Folgen von Naturgewalten oder fahrlässigem Handeln sind für Unternehmen oft existenzbedrohend – denn je nach Größe des Betriebs kann ein Ertragsausfall schnell in die Hunderttausende gehen.

Neben dem Ertragsausfall hat ein Unternehmen, das nicht mehr reibungslos wirtschaften kann, trotzdem Personalkosten zu schultern. Hinzu kommen Reparatur- oder Sanierungskosten, mögliche Vertragsstrafen oder die Finanzierung aufwendiger Datenwiederherstellungen oder von Sachverständigen.

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung fängt solche Ertragsausfälle auf – und je nach Police auch Kosten, die durch Stillstand oder eingeschränkte Arbeit entstehen. Im Rahmen einer solchen Versicherung kann sich ein Unternehmen gegen die Folgen von Brand, Blitzschlag, Explosionen, Sturm, Überschwemmungen, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Raub etc. versichern. Wichtig: Auf Unterversicherungsverzicht und Schutz vor grober Fahrlässigkeit achten!

Auch Rückwirkungsschäden können versichert werden, wenn es z.B. bei Abnehmern oder Zulieferern zu Betriebsunterbrechungen kommt, die sich negativ auf das eigene Unternehmen auswirken. Dabei sollten Gefahren immer individuell abgewogen werden – nach Standort, Größe und Branche.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung bei Betriebsunterbrechung und Ertragsausfall!

Wer zahlt eigentlich bei Einbruch?

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland sinkt seit Jahren, doch noch immer wird alle vier Minuten in Häuser oder Wohnungen eingebrochen. Glück im Unglück hat, wer gut versichert ist: 2018 regulierten deutsche Versicherungen Einbruchschäden in Höhe von rund 330 Millionen Euro (GDV, 2019).

Eine spezielle Einbruch-Versicherung ist dafür gar nicht notwendig: Einbruch in und Diebstahl aus Miet- und Eigentumsobjekten werden über die Hausratversicherung abgedeckt, die auch bei Feuer, Wasserschaden etc. greift. Die Hausrat-Versicherung erstattet im Fall eines Einbruchs zahlreiche Schäden: an Fenstern und Türen, die Wiederbeschaffung gestohlener Gegenstände und Kosten, die durch Vandalismus in Folge eines Einbruchs entstanden sind.

Pro Quadratmeter Wohnfläche ist meist eine pauschale Summe versichert, die individuell festgelegt wird. Wer besonders wertvolle Gegenstände oder Schmuck besitzt und zu Hause aufbewahrt, kann die Pauschalsumme höher ansetzen oder bestimmte Gegenstände zusätzlich in die Police einschließen. Besonders wichtig bei der Pauschalregelung sind der Unterversicherungsverzicht und der Schutz vor grober Fahrlässigkeit!

Gerne berate ich Sie zur Absicherung bei Einbruch und Diebstahl!