Wie schütze ich mich als privater Vermieter vor Mietnomaden?

Vermieter-Rechtsschutzversicherung

Vertrauen ist gut, Mietrückstände oder Kautionsstreitigkeiten aber können teuer werden: Mieter haben in Deutschland eine starke Rechtsposition, Vermieter ein hohes Kostenrisiko. Eine spezielle Rechtsschutzversicherung ist deshalb besonders für private Vermieter sinnvoll – und erschwinglich!

Ganz gleich, ob ein privater Vermieter eine Einliegerwohnung im eigenen Haus vermietet oder mehrere Mieteinheiten für die Altersvorsorge bewirtschaftet: Vermieter stehen bei Streitigkeiten mit Mietern vor hohen finanziellen Belastungen. Im Konfliktfall sichert eine gute Vermieterrechtsschutzversicherung private Vermieter ab und übernimmt z.B. Gerichts-, Gutachter- und Anwaltskosten. Ebenso sind Mietausfälle bzw. die Durchsetzung von Mietforderungen versicherbar.

Eine Vermieterrechtsschutz-Versicherung leistet oft auch bei anderen rechtlichen Konflikten, etwa bei Streit mit eventuellen Miteigentümern (z.B. Kostenbeteiligungen in Eigentümergemeinschaften), mit dem Finanzamt oder anderen Behörden (z.B. Anerkennung von Kosten) oder Handwerkern (z.B. Pfusch am Bau).

Die Vermieterrechtsschutz-Versicherung kann als Einzelpolice abgeschlossen werden, bei der privaten Vermietung ist aber auch eine Baustein-Kombination in der privaten Rechtsschutzversicherung möglich.

Die Kosten der Rechtsschutzversicherung für Vermieter errechnen viele Versicherungen auf Basis der Jahresmieteinnahmen. Die monatliche Prämie bewegt sich bei privaten Vermietern aber im unteren zweistelligen Bereich und ist in der Regel steuerlich voll absetzbar – bzw. anteilig bei Bausteinversicherungen.

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Wer haftet für die IT-Sicherheit von Mitarbeitern im Homeoffice?

Vertrauen ist gut, schützt aber vor Schaden nicht: Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten im Homeoffice und sind auf eine funktionierende und sichere IT-Infrastruktur angewiesen. Sind Virenschutz oder Betriebssysteme nicht aktuell oder private Netze unsicher, öffnen sich Angreifern Tür und Tor.

Neben einer internen IT-Strategie, regelmäßigen Backups und der Sensibilisierung von Mitarbeitern für das Thema sollten Unternehmen deshalb auch an den IT-Versicherungsschutz denken. Eine gute Cyberversicherung haftet für eine Vielzahl von IT-Risiken ab, darunter Phishing, Viren, Hacks, digitale Erpressung etc. – auch im Homeoffice!

Konkret leistet eine Cyberversicherung für direkte Schäden und Folgekosten, die den Status Quo wiederherstellen, darunter

  • Ertragsausfall durch IT-Ausfälle (Eigen- und Drittschäden)
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen
  • Beratungskosten, zum Beispiel für IT-Forensiker
  • Krisen- und Reputationsmanagement
  • Gerichtskosten für Datenschutzverletzungen

Die Bausteine einer Cyber-Versicherung können je nach Branche und IT-Infrastruktur zusammengestellt werden. Eine individuelle IT-Risikoanalyse sollte deshalb immer vor einem Versicherungsabschluss stehen!

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Starkregen, Hochwasser & Co.: Versicherungen für Privatpersonen

Wohngebäudeversicherung

Die Wetter-Extreme in Deutschland nehmen zu – und können neben Leib und Leben auch die private Existenz bedrohen. Hausbesitzer, Bauherren und Mieter brauchen nur wenige Versicherungen, um im Schadensfall finanziell abgesichert zu sein.

Eine Pflichtversicherung für Immobilienbesitzer ist die Wohngebäudeversicherung. Sie kommt im Falle von Schäden durch Einbruch, Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel auf – und zwar für Reparaturen, Einsatzkosten und in manchen Fällen sogar die zeitweise Unterbringung, sollte das Eigenheim nicht mehr bewohnbar sein. Bei Bauherren greift in solchen Fällen die Bauleistungsversicherung.

Die Wiederbeschaffungskosten für Einrichtungsgegenstände, Technik und Co. deckt hingegen eine Hausratversicherung. Um im Unwetterfall gerüstet zu sein, sollten sowohl die Gebäude- als auch die Inhaltsversicherung um eine Elementarschaden-Klausel ergänzt werden, die Folgen von Überschwemmungen, witterungsbedingtem Rückstau, Schneedruck, Lawinen, Hochwasser oder Erdbeben einschließen.

Wichtig ist, dass die Versicherungen eine ausreichend hohe Deckungssumme haben, eine Unterversicherung ausschließen und auch bei grober Fahrlässigkeit leisten. Sinnvoll ist es, besonders teure Gegenstände explizit mitzuversichern, zum Beispiel eine Photovoltaikanlage.

Wer zur Miete wohnt, ist in den meisten Fällen abgesichert: Der Vermieter bzw. die Versicherung des Vermieters haftet für Schäden an Haus oder Wohnung. Für die Absicherung der Einrichtung ist aber auch bei Mietern eine Hausratversicherung sinnvoll.

Unabhängig von der Wohnsituation ist die Privathaftpflichtversicherung absolute Pflicht – auch im Unwetterfall: Sie leistet, wenn zum Beispiel ein Baum auf das Nachbarauto fällt oder ein fallender Blumentopf vom Balkon den Besitz von Dritten beschädigt.

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Starkregen, Hochwasser & Co.: Versicherungen für Unternehmen

Gewerbliche Gebäude-Versicherung

Ob Lagerhalle, Praxisräume, Bürogebäude oder Werkstatt: Ein Großteil der deutschen Unternehmen ist direkt oder indirekt auf Gewerberäume angewiesen. Gewerbliche Gebäude und Inventar sollten deshalb auch gegen Schäden z.B. durch die Folgen von Unwettern versichert werden.

Die grundsätzliche Absicherung von Gewerbeimmobilien erfolgt über die gewerbliche Gebäudeversicherung, die Absicherung der Einrichtung über eine gewerbliche Inhaltsversicherung. Je nach Branche kann eine spezifische Inhaltsversicherung sinnvoll sein, die konkrete Werte absichert, zum Beispiel eine Maschinenversicherung.

Sowohl bei der Gebäude- als auch bei der Inhaltsversicherung decken gute Policen einen Großteil von Schäden ab, die durch Einbruch, Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel entstehen. Wichtig: Die Folgen von Überschwemmungen, witterungsbedingtem Rückstau, Schneedruck, Lawinen, Hochwasser oder Erdbeben reguliert in beiden Fällen eine separate Elementarschadenversicherung!

Vor dem Abschluss sind eine umfassende Risikoanalyse und eine korrekte Wertermittlung der zu versichernden Gebäude bzw. Gegenstände sinnvoll, um Unterversicherung zu vermeiden.

Auch Folgekosten sollten bedacht werden, zum Beispiel der Ausfall von Mieteinnahmen, ein möglicher Ertragsausfall oder Vertragsstrafen. Solche Risiken können über Zusatzbausteine oder ergänzende Versicherungen abgedeckt werden, zum Beispiel eine Betriebsausfall-Versicherung.

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Welche Versicherung hilft mir bei einem Fahrradunfall?

Unfallversicherung

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist seit Jahren rückläufig – die Zahl der tödlichen Unfälle von Fahrradfahrern aber steigt, seit 2010 sogar um 16,8 %: Immer mehr Menschen steigen aufs Rad, E-Bikes und Pedelecs erhöhen das Unfallrisiko. Vielfahrer sollten sich deshalb entsprechend absichern.

Ein unaufmerksamer Autofahrer, eine unübersichtliche Verkehrssituation oder eine falsch eingeschätzte Geschwindigkeit: Verursacht ein Radfahrer einen Sachschaden, kommt die Private Haftpflichtversicherung für Schäden an Fahrzeugen oder anderen Rädern auf. Ist der Radfahrer das Unfallopfer, leistet die Haftpflicht- oder KFZ-Versicherung des Gegners – übrigens auch bei Personenschäden.

Anders sieht es bei selbst verursachten Unfällen aus, bei denen der Radfahrer verletzt wurde: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zwar die Behandlungskosten, Folgekosten müssen über eine Private Unfallversicherung hingegen selbst abgesichert werden.

Die Police ist vergleichsweise günstig und im Falle eines Unfalls bares Geld wert: Die Unfallversicherung kommt zum Beispiel für Krankentagegeld oder eine Unfallrente auf und sichert Angehörige bei Invalidität oder im Todesfall ab.

Übrigens: Unfälle auf dem Arbeitsweg reguliert die gesetzliche Unfallversicherung – sie übernimmt sowohl die Behandlungskosten als auch die Lohnfortzahlung.

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Wie kann ich mich gegen digitale Erpressung absichern?

Die Fälle häufen sich: Schlecht gesicherte Firmennetzwerke oder von Unternehmen genutzte Cloud-Dienste werden regelmäßig mit Schadsoftware lahmgelegt, die Daten werden verschlüsselt – und die digitalen Erpresser verlangen ein Lösegeld. Eine Spezialversicherung sichert Betroffene im Fall der Fälle ab.

Die Opfer von digitalen Attacken sind längst nicht mehr nur Konzerne oder globale Unternehmen, sondern immer öfter auch kleine Unternehmen und Mittelständler aller Branchen. In Deutschland sind bereits 46 Prozent der Unternehmen mindestens einmal von einer Cyberattacke betroffen gewesen, der mittlere Schaden lag bei 21.800 Euro. Der langfristige Schaden, z.B. durch die Veröffentlichung von Kundendaten, den Zugriff auf Betriebsgeheimnisse oder den nachhaltigen Vertrauensverlust, kann kaum beziffert werden.

Risiken wie diese sichert eine Cyber-Versicherung ab: Sie deckt direkte Schäden digitaler Erpressung genauso wie Folgekosten, darunter Ertragsausfälle des eigenen Unternehmens und von Dritten, Datenrettung durch Spezialisten, Krisenmanagement und mögliche Gerichtskosten. Auch selbstverschuldete Schäden, die durch Bedienfehler oder versehentlich angeklickte Links in Spammails entstehen, sowie weitere Risiken wie Phishing können abgesichert werden.

Die notwendigen Bausteine einer Cyber-Versicherung sind von Branche und IT-Infrastruktur abhängig. Eine Risikoanalyse im Vorfeld unterstützt bei der Wahl des individuellen Versicherungsbedarfs.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung Ihres Unternehmens gegen Cyber-Risiken!

Welche Versicherung übernimmt die Kosten für eine Zahnspange?

Zahnzusatzversicherung

Zahn- oder Kieferfehlstellungen können zu Kopfschmerzen oder Verspannungen führen. Fast jedes zweite Kind in Deutschland bekommt deshalb schon in der Pubertät eine korrigierende Zahnspange. Die gute Nachricht: Die Kosten von mehreren tausend Euro übernimmt eine Versicherung.

Die gesetzlichen Krankenkassen leisten allerdings nur rudimentär und abhängig von der Kieferorthopädischen Indikationsgruppe (KIG), die den Schweregrad der Fehlstellung definiert:

  • KIG 1 + 2: leichte Fehlstellungen, keine Leistung der gesetzlichen Kasse
  • KIG 3, 4 + 5: ausgeprägte Fehlstellungen, Übernahme von Basiskosten

Sinnvoll ist deshalb eine Zahnzusatzversicherung: Sie übernimmt zwischen 80 % und 100 % der anfallenden Kosten für die Zahnspange – und außerdem Mehrkosten für moderne zahnmedizinische Techniken, mit denen die Behandlung schneller und weniger schmerzhaft ausfallen kann.

Ein Zahnzusatztarif kann auch mit weiteren Leistungen kombiniert werden, zum Beispiel Zahnersatz nach Stürzen oder Unfällen, professionelle Zahnreinigung oder hochwertige Füllungen – je nach Tarif bis ins Erwachsenenalter.

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Wie versichere ich Fehler von Geschäftsführern und ihre Folgen?

D&O-Versicherung / Managerhaftpflicht

Fehler sind menschlich, können mit zunehmender Verantwortung aber zu enormen Schäden führen. Denn: Geschäftsführer und Prokuristen haften persönlich – mit ihrem Privatvermögen! Eine spezielle Haftpflichtversicherung für Geschäftsführer versichert unternehmerische Fehler und ihre Folgen weitreichend.

Die D&O-Versicherung, englisch für „Directors & Officers“, ist eine Managerhaftpflicht für Entscheidungsträger in GmbHs, Aktiengesellschaften und anderen Unternehmen. Auch Verantwortliche in Vereinen und Stiftungen können sich mit einer D&O-Police absichern und eine finanzielle Haftungsfreistellung erwirken.

Konkret springt die D&O-Versicherung bei Haftpflicht- und Vermögensschäden ein, die Führungskräfte durch Fehlentscheidungen verursachen: Vertragszusagen vor einer anstehenden Insolvenz, Versäumnisse im Forderungsmanagement oder Formfehler bei Kündigungen, die zu Abfindungszahlungen führen. Ansprüche können sowohl im Innenverhältnis (Ansprüche des Unternehmens) als auch im Außenverhältnis (Ansprüche Dritter) geltend gemacht werden.

Interessant für Unternehmen mit mehr als einem Geschäftsführer oder mehreren bestellten Prokuristen: In einem D&O-Tarif können mehrere Entscheidungsträger und auch Tochterunternehmen gemeinsam versichert sein. Weitere Bausteine, zum Beispiel ein Strafrechtsschutz, können die Police sinnvoll ergänzen.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung von Geschäftsführern und Prokuristen!

Wie spare ich den Eigenanteil für Krankengymnastik, Massagen & Co.?

Ambulante Zusatzversicherung

Das deutsche Krankenkassensystem gehört zu den besten der Welt – stößt im Einzelfall aber an Grenzen: Selbstbehalte und Kürzungen sind die Regel, vor allem bei Heil- und Hilfsmitteln. Wer öfter draufzahlt, sollte über eine Zusatzversicherung nachdenken – für bessere Leistungen ohne Kassenwechsel.

Möglich macht das eine ambulante Zusatzversicherung, die gesetzlich Versicherten ein deutliches Leistungsplus analog zur privaten Krankenversicherung verschafft.

Die noch recht neue Police gewährt Versicherten ein jährliches Gesundheitsbudget zwischen 500 € und 2.000 €, das fast ohne Einschränkungen für medizinische Leistungen genutzt werden kann, die die gesetzlichen Kassen oft nicht übernehmen:

  • Naturheilverfahren wie Akupunktur, Osteopathie oder Chiropraktik
  • Heilmittel wie Krankengymnastik, medizinischen Massagen oder Logopädie
  • Hilfsmittel wie Hörgeräte oder Krankenfahrstühle (ohne Sehhilfen)
  • Zuzahlungen für Arznei- und Verbandmittel sowie Heil- oder Hilfsmittel
  • ergänzende Schutzimpfungen und Reiseimpfungen

Auch Vorsorgeuntersuchungen fallen in den Leistungsbereich. Versicherte können also im Rahmen ihres Jahresbudgets als Privatzahler bzw. Privatversicherte auftreten – und erhalten so in vielen Fällen bevorzugt Termine bei Fachärzten.

Gerne berate ich Sie zur individuellen gesundheitlichen Absicherung!

Wie vermeide ich als UnternehmerIn Sozialversicherungsnachzahlungen?

Nachzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen

Das deutsche Sozialversicherungssystem gehört zu den besten der Welt – stößt im Einzelfall aber an Grenzen: Der Sozialversicherungsstatus von mitarbeitenden Familienangehörigen ist oft unklar. Um Nachzahlungen und Rechtsbrüche zu vermeiden, sollten Familienunternehmen deshalb für Klarheit sorgen!

Wer in Deutschland als Arbeitnehmer tätig ist, also abhängig beschäftigt arbeitet, unterliegt der Sozialversicherungspflicht für die

  • Gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung,
  • Deutsche Rentenversicherung und die
  • Arbeitslosenversicherung.

Bei Gesellschafter-Geschäftsführern, mitarbeitenden Gesellschaftern, Vorständen und angestellten Familienangehörigen kann die Sozialversicherungspflicht, je nach Art des Beschäftigungsverhältnisses, aufgehoben werden – das ist aber nicht zwangsläufig der Fall.

Um hohe Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen zu vermeiden, sollten Unternehmerinnen und Unternehmer gerade bei angestellten Familienangehörigen oder Lebenspartnern für Klarheit sorgen: Die Clearingstelle der Deutschen Rentenversicherung beurteilt die Sozialversicherungspflicht rechtlich verbindlich in einem Statusfeststellungsverfahren.

Gerne berate ich Sie und Ihre Familie zur privaten Versicherung und Vorsorge!