Wie kann ich mich gegen Ertragsausfall versichern?

Ein Feuer im Restaurant, eine Überschwemmung im Supermarkt, ein Hagelschaden beim Logistiker: Die Folgen von Naturgewalten oder fahrlässigem Handeln sind für Unternehmen oft existenzbedrohend – denn je nach Größe des Betriebs kann ein Ertragsausfall schnell in die Hunderttausende gehen.

Neben dem Ertragsausfall hat ein Unternehmen, das nicht mehr reibungslos wirtschaften kann, trotzdem Personalkosten zu schultern. Hinzu kommen Reparatur- oder Sanierungskosten, mögliche Vertragsstrafen oder die Finanzierung aufwendiger Datenwiederherstellungen oder von Sachverständigen.

Eine Betriebsunterbrechungsversicherung fängt solche Ertragsausfälle auf – und je nach Police auch Kosten, die durch Stillstand oder eingeschränkte Arbeit entstehen. Im Rahmen einer solchen Versicherung kann sich ein Unternehmen gegen die Folgen von Brand, Blitzschlag, Explosionen, Sturm, Überschwemmungen, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Raub etc. versichern. Wichtig: Auf Unterversicherungsverzicht und Schutz vor grober Fahrlässigkeit achten!

Auch Rückwirkungsschäden können versichert werden, wenn es z.B. bei Abnehmern oder Zulieferern zu Betriebsunterbrechungen kommt, die sich negativ auf das eigene Unternehmen auswirken. Dabei sollten Gefahren immer individuell abgewogen werden – nach Standort, Größe und Branche.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung bei Betriebsunterbrechung und Ertragsausfall!

Wer zahlt eigentlich bei Einbruch?

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland sinkt seit Jahren, doch noch immer wird alle vier Minuten in Häuser oder Wohnungen eingebrochen. Glück im Unglück hat, wer gut versichert ist: 2018 regulierten deutsche Versicherungen Einbruchschäden in Höhe von rund 330 Millionen Euro (GDV, 2019).

Eine spezielle Einbruch-Versicherung ist dafür gar nicht notwendig: Einbruch in und Diebstahl aus Miet- und Eigentumsobjekten werden über die Hausratversicherung abgedeckt, die auch bei Feuer, Wasserschaden etc. greift. Die Hausrat-Versicherung erstattet im Fall eines Einbruchs zahlreiche Schäden: an Fenstern und Türen, die Wiederbeschaffung gestohlener Gegenstände und Kosten, die durch Vandalismus in Folge eines Einbruchs entstanden sind.

Pro Quadratmeter Wohnfläche ist meist eine pauschale Summe versichert, die individuell festgelegt wird. Wer besonders wertvolle Gegenstände oder Schmuck besitzt und zu Hause aufbewahrt, kann die Pauschalsumme höher ansetzen oder bestimmte Gegenstände zusätzlich in die Police einschließen. Besonders wichtig bei der Pauschalregelung sind der Unterversicherungsverzicht und der Schutz vor grober Fahrlässigkeit!

Gerne berate ich Sie zur Absicherung bei Einbruch und Diebstahl!

Es gibt viele Gründe, seinen Versicherungsschutz zu überdenken …

Neuer Job, Umzug, Nachwuchs – es gibt viele Gründe, seinen Versicherungsschutz zu überdenken. Doch es muss nicht immer die große private Veränderung sein, denn die Versicherungsbedingungen und -beiträge ändern sich ständig. Ich helfe Ihnen dabei, das Beste aus Ihren Policen herauszuholen.

Jetzt zum Jahresanfang flattern die Bescheide, Beitragsrechnungen, Statusmitteilungen ins Haus. Grund genug, sich Ihre Absicherungen noch einmal genau unter die Lupe zu nehmen.

Das Leben ändert sich und damit auch Ihr Versicherungs- und Vorsorgebedarf. Vielleicht denken Sie darüber nach, wie Sie Ihre Familie absichern können, Sie Ihren Ruhestand ohne finanzielle Einbußen genießen können oder wie Sie Ihr Eigentum sinnvoll absichern.

In einem individuellen und unverbindlichen Angebot prüfe ich für Sie, ob Ihre Absicherung noch den Anforderungen Ihrer Lebenssituation entspricht.

Die Vorteile eines Versicherungs-Checks im Überblick:

  • Optimierungspotenzial ausschöpfen: Ich prüfe, wo Sie Geld sparen und/oder bessere Leistungen erhalten können.
    Staatliche Förderung nutzen: Ich helfe Ihnen, die Unterstützung vom Staat bestmöglich auszuschöpfen.
  • Versicherungsumfang erfahren: Ich ermittele den idealen Schutz für Sie und Ihre Familie, so dass Sie weder über- noch unterversichert sind.
  • Keine Termine mehr verpassen: Ich melden mich bei Ihnen, wenn Verträge ablaufen, und erinnere Sie an Kündigungstermine.

Gut versichert in den Schnee

Bild eines Stethoskops

Private Unfallversicherungen springen ein, wenn man durch einen Unfall bleibende körperliche Schäden davonträgt. Die Policen können nicht nur für Skifahrer eine sinnvolle Wahl sein.

Die Wintersportsaison ist in vollem Gange. Wo es die Wetterverhältnisse zulassen, bevölkern Ski- und Snowboardfahrer die Pisten. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen. Noch immer endet jedes Jahr für Tausende Wintersportler der Pistenspaß im Krankenhaus.

Angesichts des hohen Verletzungsrisikos rate ich dazu, vor dem Skiurlaub eine private Unfallversicherung abzuschließen. Denn: Obwohl die Wintersportsaison jedes Jahr nur wenige Wochen dauert, passiert nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jeder fünfte versicherte Sportunfall beim Ski- oder Snowboardfahren.

Ergänzend besteht die Möglichkeit, eine Reiseabbruchversicherung abzuschließen. Diese erstattet Mehrkosten, die im Falle eines vorzeitigen Abbruchs des Urlaubs entstehen, etwa für die Rückreise oder bereits gebuchte Leistungen, die nicht mehr in Anspruch genommen werden können. Bitte achten Sie hier genau auf das Leistungsspektrum – die Bedingungen für einen versicherten Reiseabbruch variieren je nach Anbieter!

Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne!

Basisrente: Höherer Steuerabzug

Verbraucher mit einer Basisrente („Rürup-Rente“) können 2020 wieder einen größeren Teil ihrer Beiträge als Sonderausgaben in der Steuererklärung angeben. Zum einen steigt der steuerliche Höchstbetrag zur Basisrente voraussichtlich auf 25.046 Euro. Zudem erkennt das Finanzamt nun 90 Prozent der eingezahlten Beiträge als Sonderausgaben an (2019: 88 Prozent). Somit sind 2020 maximal 22.541 Euro als Sonderausgaben abzugsfähig. Für gemeinsam veranlagte Ehegatten/Lebenspartner verdoppeln sich diese Beträge.

Gut zu wissen: Die geleisteten Zahlungen in die Basisrente können Versicherte in der Anlage Vorsorgeaufwand einzutragen. Einzahlungen in die Basisrente können dort unter Zeile 8 („Beiträge zu zertifizierten Basisrentenverträgen”) vermerkt werden.

Höhere Bußgelder für Autofahrer

Fahrradfahrer gefährdet oder Rettungsgasse blockiert: Bei mehreren Vergehen werden Autofahrer ab dem neuen Jahr stärker zur Kasse gebeten. Wer zum Beispiel unzulässig in zweiter Reihe hält und einen Radfahrer gefährdet, zahlt 80 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg (zuvor: 20 Euro). Wird ein Radfahrer durch ein geparktes Auto auf dem Radweg behindert, kostet das Bußgeld jetzt 70 Euro und einen Punkt (zuvor: 30 Euro).

Die Missachtung von Rettungsgassen wird ab dem neuen Jahr ebenfalls stärker bestraft. Wer unerlaubt eine Rettungsgasse mit seinem Auto nutzt, muss mit Bußgeldern zwischen 200 und 320 Euro rechnen sowie einem Monat Fahrverbot. Auch das Nichtbilden einer Rettungsgasse kann nun mit einem Fahrverbot geahndet werden.

Entlastung für Betriebsrentner: Weniger Krankenkassenbeiträge


Ab 2020 müssen Betriebsrentner weniger Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung zahlen. Erst ab einer Rentenhöhe von 159,25 Euro im Monat werden Krankenkassen-Beiträge fällig. Wer weniger Betriebsrente erhält, muss keine Beiträge zahlen.

Entscheidende Neuerung: Aus der bisherigen Freigrenze wird ein Freibetrag. Wer über dem Freibetrag von 159 Euro liegt, muss nun nicht mehr auf die gesamte Rente Krankenkassen-Beiträge bezahlen, sondern nur noch auf den Differenzbetrag. Ein Beispiel: Wer etwa eine Betriebsrente von 169 Euro bezieht, muss lediglich auf die 10 Euro über dem Freibetrag Beiträge entrichten. Bislang lag die Freigrenze bei 155 Euro. Wer mehr Betriebsrente bezog, musste den vollen Beitragssatz in die gesetzliche Krankenkasse einzahlen.

Wichtig zu wissen: Der neue Freibetrag gilt bereits ab Januar 2020. Die technische Umsetzung wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Abläufe bei den Krankenkassen und auch den Versicherern müssen erst noch umgestellt werden. Betriebsrentner sollten sich also darauf einstellen, dass die Entlastung erst mit Verzögerung greift, dann aber natürlich auch rückwirkend.

Winterdienst – mehr Pflicht als Kür

Der erste Schnee hat einen ganz besonderen Zauber. Das glänzende Weiß, funkelnde Eiskristalle und die schneegedämpften Geräusche scheinen die Welt für einen Moment anzuhalten. Ein nicht ganz so romantischer Nebeneffekt für Hauseigentümer ist hingegen der Winterdienst. Immobilienbesitzer sind verpflichtet, die Gehwege rund um ihr Grundstück verkehrssicher zu halten – und das werktags von 7 bis 20 Uhr und am Wochenende von 9 bis 20 Uhr auf einer Breite von 120 Zentimetern. Was viele nicht wissen: Selbst wenn der Eigentümer die Immobilie nicht selbst bewohnt und die Räum- und Streupflicht per Mietvertrag auf seine Mieter überträgt, bleibt er überwachungspflichtig und damit haftbar. Auch wer aufgrund von Urlaub, Beruf oder Krankheit nicht zum Schnee schieben kommt, muss sich um eine Vertretung durch gewerbliche oder private Dritte kümmern. Immerhin: Der Winterdienst zählt zu den sogenannten „haushaltsnahen Dienstleistungen“ und die entstehenden Lohnkosten lassen sich von der Steuer absetzen.

Kommt es doch zu einem Unfall auf dem eigenen Grundstück, sind die Besitzer gesetzlich dazu verpflichtet, für den entstandenen Schaden in nahezu unbegrenzter Höhe aufzukommen. Die gute Nachricht: Eine private Haftpflichtversicherung erhalten Privatpersonen für einen Beitrag von nur wenigen Euro im Monat und diese kommt für alle Schäden rund um die selbstgenutzten Immobilie auf.

Vermieter benötigen zusätzlich eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Sowohl für Privateigentümer als auch für Vermieter ist es wichtig, auf eine ausreichende Deckungssumme von mindestens fünf Millionen, besser noch zehn Millionen Euro, zu achten. Wenn bei einem Glatteisunfall zusätzlich zum Bußgeld für die versäumte Räumpflicht, Schmerzensgeld- oder Schadensersatzansprüche für das Opfer hinzukommen, können schnell hohe Forderungen entstehen.

 

Schnee auf dem Dach – wird leicht zu einem schwerwiegenden Problem!

So zart das einzelne Schneeflöckchen auch ist, die geschlossene Schneedecke auf dem Dach kann ein enormes Gewicht mit sich bringen und schwere Schäden oder im schlimmsten Fall einen kompletten Einsturz verursachen. Für Schäden, die durch Schneedruck entstehen, reicht die Wohngebäudeversicherung nicht aus. Schnee gehört ähnlich wie Starkregen oder Hochwasser zu den Naturgefahren – und, um gegen diese Risiken abgesichert zu sein, brauchen Eigentümer von Wohnimmobilien eine Elementarschadenversicherung. Aufgrund der Klimaveränderungen kommt es immer häufiger zu Extremsituationen – deshalb sollten Eigentümer einer Immobilie sich der Gefahr bewusst sein und auf eine entsprechende Absicherung achten.

Verkehrsrechtsschutz-Versicherung: wichtig für alle Vielfahrer

Nach einem Unfall übernimmt Ihre KFZ-Versicherung meist Gerichts- und Anwaltskosten, sofern Schadensersatzansprüche des Unfallgegners abzuwehren sind. Bei Ihren eigenen Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüchen oder wenn die Schuldfrage nicht geklärt ist, kommt dagegen die Verkehrsrechtsschutz-Versicherung ins Spiel. Sie hilft Ihnen, Ihre Rechte notfalls auch vor Gericht durchzusetzen. Denn selbst wenn der Unfallverursacher sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten übernehmen muss, müssen Sie als Kläger das erstmal vorstrecken – und das kann ohne Rechtsschutzversicherung teuer werden.

Deshalb gilt: Menschen, die jeden Tag eine größere Strecke mit dem Auto zurücklegen und umfassend abgesichert sein wollen, sollten eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung haben. Die Absicherung gelingt auch mit einer allgemeinen Rechtsschutzversicherung, allerdings zu einem deutlich höheren Preis. Wer in anderen Lebensbereichen keinen rechtlichen Ärger befürchtet, kann sich mit der kleinen Variante Verkehrsrechtsschutz zufriedengeben.

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