Was kann ich zum Jahresende fürs Alter tun?

Einmalzahlung in die Rürup-Rente zum Jahresende

Steuerrückerstattung, Weihnachtsgeld oder „Corona-Prämie“: Das Geld, das im Dezember übrigbleibt, stecken viele Menschen in die Altersvorsorge. Das ist doppelt smart, bringt es neben finanzieller Sicherheit im Alter doch auch so manchen steuerlichen Vorteil.

Der attraktivste Weg führt über die Rürup-Rente, auch Basisrente genannt. Die Rürup-Rente ist eine steuerlich begünstigte Form der privaten Altersvorsorge mit unterschiedlichsten Vertragsarten. Neben Rürup-Verträgen mit Garantierente gibt es fondsgebundene Rürup-Varianten oder Fondssparpläne.

Die Entscheidung für eine der Varianten sollte nach eingehender Beratung auf Basis des Einstiegsalters, der monatlichen Sparrate und bestehenden Vorsorgen getroffen werden. Der Steuervorteil in der Ansparphase gilt unabhängig der Vertragsart.

Beiträge zur Rürup-Rente werden bis zu einer bestimmten Höhe steuerlich anerkannt: Im Jahr 2020 können bis zu 25.046 € investiert und zu 90 % steuerlich abgesetzt werden. Der Wert steigt jährlich um 2 %, bis 2025 können 100 % der Rürup-Beiträge steuerlich abgesetzt werden.

Neben monatlichen Sparraten bieten fast alle Rürup-Verträge auch die Möglichkeit von Einmalzahlungen in beliebiger Höhe. So spart es sich zum Jahresende doppelt smart – bei der Steuer und fürs Alter!

Gerne berate ich Sie zur finanziellen Absicherung im Alter!

Kann ich meine PKV-Beiträge im Alter deckeln?

Beitragsentlastungs-Tarif für die Private Krankenversicherung

Günstig in jungen Jahren, teuer im Alter: Eines der größten Vorurteile gegen die private Krankenversicherung und eine der größten Ängste vor einem Wechsel ist die Entwicklung der Beiträge. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Beiträge für der PKV im Alter zu deckeln.

In der privaten genauso wie in der gesetzlichen Krankenkasse werden die Beiträge regelmäßig angepasst, fast immer nach oben – in der privaten weniger stark als in der gesetzlichen Versicherung, dafür sinken die Beiträge in der PKV mit sinkendem Einkommen im Alter nicht.

Um Privatversicherte vor hohen Versicherungsbeiträgen im Alter zu schützen, werden die Beiträge so berechnet, dass in jungen Jahren ein Kapitalpolster fürs Alter angespart wird. Außerdem haben alle privaten Versicherungen einen Zusatzbaustein im Programm: den Beitragsentlastungstarif.

Mit einem regelmäßigen monatlichen Beitrag können Privatversicherte den Krankenkassenbeitrag im Alter um einen selbstgewählten Betrag senken. Die Bausteine zur Beitragsentlastung gelten steuerlich als Versicherungsbeitrag bzw. Sonderausgabe und können anteilig von der Steuer abgesetzt werden.

Gerne berate ich Sie zur gesundheitlichen Absicherung!

Lohnt der KFZ-Versicherungswechsel wirklich?

KFZ-Versicherung

Ob „Günstig-Garantie“ oder „Bis zu 450 € sparen“: Das Werbekarussell zum Wechsel der KFZ-Versicherung läuft an, denn am 30. November ist der Stichtag, um die bestehende Versicherung regulär zu kündigen. Doch lohnt ein Versicherungswechsel zum Folgejahr wirklich?

Auf diese vermeintlich einfache Frage gibt es – wie so oft im Leben – keine einfache Antwort. Grundsätzlich gilt: Ja, ein Wechsel der KFZ-Versicherung kann die monatlichen Beiträge senken. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass Autobesitzer dadurch auch langfristig Geld sparen! Denn oft bieten KFZ-Versicherungen, die rund um den 30. November mit besonders günstigen Raten werben, nur Basisleistungen.

Das kann zur Folge haben, dass bestimmte Kosten im Schadensfall nicht übernommen werden oder eine deutlich höhere Selbstbeteiligung fällig wird. Die ehrlichere Antwort lautet deshalb: Es kommt darauf an! Um zwischen echtem und vermeintlichem Einsparpotenzial zu unterscheiden, zählen deshalb unter anderem:

  • Höhe der Selbstbeteiligung und generelle Versicherungssumme
  • Verzicht auf Einrede grober Fahrlässigkeit
  • Umgang mit Wildunfällen und Marderschäden
  • Fahrerschutzversicherung
  • Zusatzleistungen wie Pannenhilfe

Gerne prüfe ich Ihre KFZ-Police und berate Sie, ob ein Wechsel sinnvoll ist!

Wer zahlt bei Schäden an Hallen, Lagern, Büro- und Praxisräumen?

Gewerbliche Gebäude-Versicherung

Viele Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler besitzen Immobilien oder Gewerbeobjekte – zur eigenen Nutzung oder als Kapitalanlage. Damit die Immobilien langfristig ein gutes Geschäft bleiben, sollten gewerblich genutzte Objekte gegen Schäden und mögliche Folgekosten versichert sein.

Immer wieder sind die Bilder in den Nachrichten zu sehen: Ausgebrannte Lagerhallen, abgedeckte Werkstattdächer und überschwemmte Büroräume sind gerade in den unbeständigen Herbst- und Wintermonaten keine Seltenheit. Die Schäden gehen schnell in die Millionen, mögliche Folgekosten noch gar nicht eingerechnet.

Die gewerbliche Gebäude-Versicherung haftet bei Schäden, die Feuer, Wasser, Sturm oder Hagel an gewerblich genutzten Immobilien anrichten. Je nach Standort kann auch die Absicherung von Elementarschäden (Hochwasser, Schnee, Lawinen) sinnvoll sein.

Beim Abschluss einer Police ist neben dem Schutz vor grober Fahrlässigkeit eine korrekte Wertermittlung wichtig: Die Deckungssumme sollte dem tatsächlichen Wert des versicherten Objekts entsprechen, um eine finanziell schwerwiegende Unterversicherung zu vermeiden.

Auch die Absicherung von Folgekosten sollten Unternehmer, Freiberufler und Selbstständige bedenken: Der Ausfall von Mieteinnahmen wird von einer guten Gebäude-Versicherung gedeckt, bei Ertragsausfall oder Vertragsstrafen springt zum Beispiel eine Betriebsausfall-Versicherung ein.

Gerne berate ich Sie zur optimalen Absicherung Ihrer Gewerbeimmobilien!

Wer braucht eine Rechtsschutzversicherung?

Private Rechtsschutzversicherung

Die Deutschen sind kein streitlustiges Volk: Einer Umfrage des GDV zufolge suchen 50 % der Deutschen lieber nach außergerichtlichen Lösungen, auch wegen hoher Anwalts- und Prozesskosten. Für wen eine Versicherung gegen Rechtsstreitigkeiten dennoch sinnvoll sein kann, ist mit nur einer Frage geklärt.

Eine private Rechtsschutzversicherung ist keine „Pflichtversicherung“, wie zum Beispiel eine Privathaftpflichtversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Eine Ausnahme ist der gewerbliche Kontext: Der Firmen-Rechtsschutz ist für Selbstständige und Unternehmer Pflicht, um zum Beispiel ungünstige Verträge anzufechten.

Wer (oder wann man) sich als Privatperson gegen Rechtsstreit absichern sollte, ist hingegen eine ganz subjektive Entscheidung. Bei der Abwägung hilft, wie vor dem Abschluss einer jeden Versicherung, eine ganz einfache Frage:

Bin ich bereit und finanziell in der Lage, mögliche Kosten selbst zu tragen?

Zu möglichen Kosten im Falle eines Rechtsstreits zählen neben Anwaltsgebühren auch Gerichtskosten, Zeugengelder, Sachverständigen- bzw. Gutachterkosten und, bei Prozessverlust, die Gebühren für den gegnerischen Anwalt – Kosten, die eine Rechtsschutzversicherung im Falle eines Falls übernimmt.

Auch wer sicher in einer (oder mehreren) der folgenden Situationen wiederfindet, sollte zumindest Kosten und Nutzen einer Rechtsschutzversicherung abwägen:

  • Vielfahrer & Pendler haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Ist die Schuldfrage nach einem Crash nicht eindeutig, können Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche oder eine vermeintliche Teilschuld gerichtlich geklärt werden – ohne Mehrkosten
  • Arbeitnehmer stärken mit einer Berufsschutzversicherung ihre Position gegenüber dem Arbeitgeber, wenn es zu ungerechtfertigten Abmahnungen, einer Kündigung, einbehaltenen Lohn oder Streit um das Arbeitszeugnis geht
  • Mieter sind durch das deutsche Recht gut geschützt, aber nicht vor Streit mit ihrem Vermieter oder Nachbarn gefeit. Ob extreme Mieterhöhung, Nachbarschaftsstreit oder Schimmel im Wohnzimmer: Der Mieterrechtsschutz hilft.

Gerne beantworte ich weitere Fragen und berate ich Sie zur rechtlichen Absicherung!

Wer zahlt bei Diebstahl aus dem Garten?

Hausratversicherung für Garten und Terrasse

Vorbei sind die Zeiten von Dreifußgrill und Plastikstühlen: Gärten sind für viele Menschen zum zweiten Wohnzimmer geworden, ausgestattet mit High-End-Grill, hochwertigen Terrassenmöbeln und vernetztem Mähroboter – echte Werte also, die ohne Einbruchrisiko gestohlen werden können.

Denn: Werden ungesicherte Gegenstände aus dem Außenbereich entwendet, handelt es sich dabei rein rechtlich gesehen nicht um einen Einbruchdiebstahl, sondern um einen „einfachen Diebstahl“. Auch der kann natürlich versichert werden – im Rahmen einer klassischen Hausratversicherung.

Die Hausratversicherung deckt Schäden bis zu einer pauschal vereinbarten Summe, die pro Quadratmeter Wohnfläche individuell angesetzt wird. Wichtig: Nicht jede Hausratversicherung reguliert automatisch Schäden in Gärten oder auf der Terrasse! Gerade ältere – und schlechte – Policen schließen den Außenbereich sogar ausdrücklich aus!

Gute Policen sichern Eigentum hingegen auch im Außenbereich ab, entweder in voller Höhe oder zu einem bestimmten Prozentsatz der pauschalen Versicherungssumme. Besonders teures Garten-Equipment kann gegebenenfalls auch gesondert in der Police aufgeführt werden, um die Wiederbeschaffung im Falle eines Diebstahls zu sichern.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung bei Einbruch und Diebstahl!

Wie kann ich mich gegen den Ausfall von Maschinen versichern?

Maschinenbruchversicherung & Maschinenversicherung

Ob Bagger, Kran oder Mähdrescher: Unternehmen vieler Branchen sind täglich auf ihre Maschinen angewiesen. Ein Ausfall durch Schaden oder Diebstahl ist deshalb mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden, der von der KFZ-Versicherung nicht gedeckt wird – aber anderweitig versichert werden kann.

Transportschäden, schwerwiegende Bedienfehler, Diebstahl, Vandalismus oder Defekte durch Sturm, Hagel oder Wasser: Im Arbeitsalltag lauern viele Gefahren, die die Funktion von Maschinen beeinträchtigen können. Eine Maschinenversicherung, je nach Träger auch Maschinenbruchversicherung, deckt einen Großteil möglicher Schäden.

Sie ist für alle Unternehmen wichtig, deren Existenz von fahrbarem Gerät abhängt, zum Beispiel Bau- und Gala-Bau-Unternehmen, Handwerker oder Landwirte. Versichert wird dabei der Neuwert, im Schadensfall übernimmt die Versicherung die Reparatur (auch von Teilschäden) oder die Wiederbeschaffung nach Zeitwert. Über Kasko-Policen können ergänzende Risiken wie grobe Fahrlässigkeit oder Verschleiß abgesichert werden, über eine Betriebsunterbrechungsversicherung entgangene Gewinne während der Ausfallzeit.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung Ihrer Maschinen und gewerblichen Fahrzeuge!

Wie kann ich mich als Landwirt gegen Ernteausfälle versichern?

Mehrgefahren- und Ernteausfall-Versicherung

Der Klimawandel macht sich verstärkt in der Landwirtschaft bemerkbar – und wird zum unternehmerischen Risiko: Heftige Unwetter, heiße Sommer und andauernde Dürreperioden führen immer öfter zu existenzbedrohenden Ernteausfällen. Doch wie lassen sich Wetterextreme versichern?

Die Frage ist aktueller denn je, in ihrer Grundform aber schon über 100 Jahre alt: Die „Hagelversicherung“ sichert Landwirte seit Mitte des 18. Jahrhunderts vor Schäden durch Hagel ab. Heute ist die traditionsreiche Idee ein Sammelbegriff für verschiedene Formen von Ertragsschadenversicherungen speziell für die Landwirtschaft.

Fast alle modernen „Hagelversicherungen“ sind Mehrgefahrenversicherungen, die Ackerbaubetriebe je nach Police gegen Hagel-, Sturm-, Frost-, Überschwemmungs- und neuerdings auch Dürre-Schäden versichern. Im Rahmen der Versicherungspolice wird in der Regel eine Kultur- oder Pflanzenart versichert; unterschiedliche Arten werden jeweils einzeln versichert

Die Versicherung erfolgt entweder index- oder schadensbasiert, also auf Grundlage regionaler Wetterdaten (auf die Gefahr hin, dass der tatsächliche individuelle Schaden größer ist) oder auf Basis eines Schadensgutachtens. Auch bei der Entschädigung gibt es Unterschiede – die Erstattung des individuell errechneten Verlusts ist genauso möglich wie die Auszahlung eines Pauschalbetrags je Hektar.

Gerne berate ich Sie zur Absicherung Ihres landwirtschaftlichen Betriebs!

Was ist die wichtigste Versicherung für Auszubildende?

Berufsunfähigkeits-Versicherung

In zwei Wochen ist es soweit: In ganz Deutschland starten junge Menschen nach ihrem Schulabschluss in die Ausbildung. Der Start in die Berufswelt ist voller Neuem und Abenteuer, bedeutet aber auch Verantwortung. Eine wesentliche Versicherung darf dabei keinesfalls fehlen – sie ist überlebenswichtig!

Das ist keine Floskel, sondern Fakt: Wer in jungen Jahren berufsunfähig wird, ist finanziell weitgehend auf sich alleine gestellt. Für alle Menschen, die nach 1961 geboren wurden, gibt es bei einer Berufsunfähigkeit keine gesetzliche Unterstützung mehr. Nur wer erwerbsunfähig ist, hat Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente – sie deckt aber nur einen Bruchteil der Lebenshaltungskosten ab.

Die gute Nachricht ist: Die Vorsorgelücke kann mit geringem Aufwand geschlossen werden. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kostet nur wenige Euro im Monat und ist somit auch für Auszubildende bezahlbar. Wer in jungen Jahren einsteigt, sichert sich außerdem günstige Konditionen – denn im Alter steigen die Kosten für eine BU-Versicherung.

Gerne berate ich Sie und Euch umfassend zur Versicherung gegen Berufsunfähigkeit und anderen wichtigen Versicherungen!

Tipp: In meinem „Kleinen 3×1 für Lehrlinge“ habe ich weitere wichtige Versicherungen für Berufseinsteiger, Auszubildende und junge Menschen zusammengestellt.

Wie versichere ich meinen Sommerurlaub in Corona-Zeiten?

Reiseabbruchversicherung

In Corona-Zeiten ist die Sorge vor einer neuen Infektionswelle stetiger Begleiter – gerade auf Reisen. Wer den Sommerurlaub trotzdem nicht im heimischen Garten verbringen möchte, sollte die üblichen Abstands- und Hygiene-Regeln ernst nehmen und die Packliste um zwei Reise-Must-Haves erweitern.

  1. Must-Have: Reiseabbruchversicherung

Gerade in Pandemiezeiten ist eine Reiseabbruchversicherung Pflicht: Sie erstattet alle Kosten im Falle eines Reiseabbruchs, zum Beispiel aus Krankheitsgründen. Auch Mehrkosten, zum Beispiel aufgrund eines verschobenen Rückflugs, werden durch die Reise-Abbruchversicherung gedeckt.

  1. Must-Have: Auslandsreise-Krankenversicherung

Ganz gleich, ob die Reise ins europäische Ausland oder nach Übersee geht: Eine Auslandsreise-Krankenversicherung ist Pflicht! Sie tritt für notwendige Behandlungen ein und schützt so vor hohen Kosten im Krankheitsfall. Auch einen eventuell notwendigen Rücktransport nach Hause sind von der Reise-Krankenversicherung gedeckt.

Wichtig: Einige Versicherer decken Pandemie-Schäden nicht ab! Die Wahl der richtigen Versicherung und eine gute Beratung ersparen nicht nur in diesen besonderen Zeiten viel Ärger.

Gerne berate ich Sie umfassend zur Absicherung Ihrer Urlaubsreise!