Im Wohnmobil ins Ausland – was gehört ins Gepäck?

KFZ-Haftpflicht im EU-Ausland

Über 40 Prozent mehr Neuzulassungen von Wohnmobilen gab es 2021 im Vergleich zum Vorjahr. Ein Corona-Trend, ja, aber auch zu erklären mit mehr Flexibilität, Spontanität und Umweltfreundlichkeit gegenüber langen Flugreisen. Und der Trend hält an.

Klar ist: Bei einer Kfz-Zulassung in Deutschland sowie in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten sind Sie als Fahrzeughalter/in dazu verpflichtet, eine KFZ-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Mit der allgemeinen Versicherungspflicht in der EU wurde auch das Kennzeichenabkommen eingeführt. Um die Gültigkeit Ihrer KFZ-Haftpflichtversicherung nachzuweisen, reicht somit Ihr Kennzeichen.

Aber aufgepasst! Diese Regelung gilt nicht in Ländern außerhalb der EU. Hier ist das Mitführen der sogenannten „Grünen Karte“ immer noch erforderlich. Durch die Grüne Karte können Sie Ihren Kfz-Versicherungsschutz auch auf Reisen ins Nicht-EU-Ausland bestätigen. Um die Grüne Karte für Ihr Wohnmobil zu beantragen, wenden Sie sich an Ihren Versicherer, der Ihnen das Dokument kostenlos ausstellt. Falls Sie bereits im Besitz einer Grünen Karte sind, prüfen Sie vor Ihrer Reise auf jeden Fall das Gültigkeitsdatum.

Zusätzlich empfiehlt es sich, eine Teilkaskoversicherung für Ihr Wohnmobil abzuschließen, damit Sie auch bei Schäden durch äußere Einflüsse, wie Wetterextreme, Brand oder Diebstahl abgesichert sind. Eine Vollkaskoversicherung erweitert Ihren Versicherungsschutz um z. B. versehentlich selbstverursachte Schäden, je nach Police auch im Ausland.

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Unfall mit Firmenfahrzeug – wer haftet für beschädigte Ware?

Werkverkehrsversicherung

Wenn es bei einer Warenlieferung zu einem Unfall kommt, werden die Schäden am Fahrzeug von der Vollkaskoversicherung übernommen. Aber welche Versicherung reguliert eigentlich Schäden durch kaputte Ware?

Waren im Wert von Zehntausenden Euro sind im gewerblichen Transportverkehr eher die Regel als die Ausnahme: hochwertige Technik, teure Sonderanfertigungen oder spezielle Ersatzteile werden im Alltag häufig von Mitarbeitern ausgeliefert. Waren, die Sie von Firmenmitarbeiter/innen in Fahrzeugen der Firma befördern lassen, sollten Sie deshalb versichern: über die Werkverkehrsversicherung bzw. eine Fahrzeuginhaltsversicherung.

Viele Versicherer haften im Rahmen der Werkverkehrsversicherung sogar für Schadensfälle an der Ladung, die bei Fahrtpausen und dem Abstellen des Fahrzeugs entstehen können. Das beinhaltet Fälle wie Einbruchdiebstahl und Vandalismus oder Brand- und Wetterschäden, z.B. durch Lawinen oder Überschwemmungen. Auch die Be- und Entladung der Waren ist mitversichert.

Abhängig von Ihren Transportzielen können Sie den Geltungsbereich auf das Ausland erweitern oder auf besonders kritische Nachtzeiten, die teils mit besonderen Bestimmungen oder höheren Selbstbeteiligungen behaftet sind. Lassen Sie in Ihrem Unternehmen auch Waren von externen Fahrer/innen mit fremden Fahrzeugen transportieren, sollte gesondert eine Transportversicherung abgeschlossen werden. Eine Risikoanalyse und ein Vergleich unterschiedlicher Policen ist deshalb sinnvoll.

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Wer haftet, wenn mein Hund einen Schaden verursacht?

Hundehaftpflicht-Versicherung

So schnell kann es gehen: Kurz nicht aufgepasst und schon beißt Ihr Hund beherzt in die teuren Schuhe des besten Freundes. Laut Gesetz sind Sie nun verpflichtet, den durch Ihr Tier verursachten Schaden zu ersetzen – oder eine Versicherung.

Anders als bei Sach-, Personen- oder Vermögensschäden, die durch einen Menschen versehentlich verursacht werden, haftet die Privathaftpflicht nicht für Ihre Haustiere. Nur in Ausnahmefällen bieten Versicherungen Policen für den gesamten Haushalt inklusive Hund an. Um gerade bei Personen- oder Vermögensschäden nicht auf hohen Kosten sitzen zu bleiben, ist es also sinnvoll, sich rechtzeitig um eine separate Hundehaftpflichtversicherung zu kümmern.

Sie funktioniert wie die Privathaftpflicht und greift immer dann, wenn durch Ihren Hund einem Dritten Schaden zugefügt wird. Das können die zerbissenen Schuhe sein, aber auch weiterreichende Schäden, wie beispielsweise bei einem durch Ihren Hund verursachten Verkehrsunfall oder Biss eines Menschen.

Die Notwendigkeit einer Hundehaftpflichtversicherung bezeugt auch die bereits bestehende Versicherungspflicht in einigen Bundesländern. So müssen in Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen alle Hunde über eine Hundehaftpflichtversicherung versichert werden, in anderen Bundesländern gilt diese Verpflichtung nur für bestimmte Kampfhunderassen. Doch egal, ob Pflicht oder nicht – eine Hundehaftpflichtversicherung ist in jedem Fall empfehlenswert.

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Wie schütze ich mein Unternehmen vor einem Cyber-Angriff?

Cyber-Versicherung für Unternehmen

Was ist bedrohlicher als Pandemien, Klimawandel oder Fachkräftemangel? Cyber-Risiken – so zumindest das Ergebnis einer Umfrage unter Führungskräften. Für Freiberufler genauso wie Mittelständler und Konzerne ist digitale Sicherheit heute Pflichtaufgabe – aber wie?

Schon im Jahr 2018 waren laut Branchenverband Bitkom 70 % der deutschen Unternehmen von Cyber-Angriffen betroffen. Das hohe Risiko durch Cyber-Angriffe für Unternehmen führt deshalb zu einer steigenden Nachfrage nach Möglichkeiten der Ver- und Absicherung – denn selbst kleine Unternehmen und Selbstständige abseits der IT-Welt arbeiten zumindest in Teilen digital. Eine Cyber-Versicherung ist deshalb für alle Gewerbetreibenden relevant.

Übliche Leistungen einer solchen Versicherung sind die Entschädigung bei Betriebsausfällen, falls z. B. Firmencomputer nicht mehr genutzt werden können, und die Erstattung von Kosten einer Datenwiederherstellung. Außerdem werden Kosten von Schäden an Dritten übernommen, etwa wenn sensible Daten von Kunden durch einen Hackerangriff gestohlen werden. Darüber hinaus kommt die Versicherung für IT-Forensiker genauso auf wie für die Kosten von Krisenkommunikation bei Imageschäden.

Die Konditionen einer Cyber-Versicherung unterscheiden sich nach Branche und IT-Relevanz des Unternehmens. Wie bei anderen Versicherungen ist es somit auch bei der Cyber-Versicherung wichtig, sich umfassend in Bezug auf den eigenen Bedarf zu informieren und eine individuelle Risikoanalyse durchzuführen

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Wie gehen D&O-Versicherungen mit steigenden Haftungsrisiken um?

D&O-Versicherung / Managerhaftpflicht

Materialengpässe, Lieferschwierigkeiten, Insolvenzen: Die Gründe für betriebliche Unterbrechungen sind in den vergangenen Monaten rapide gestiegen – und damit die Verantwortung und das Haftungsrisiko von Managern. Das gilt es jetzt bei D&O-Versicherungen zu beachten.

Die Haftungsrisiken von Managern steigen: Betriebsunterbrechungen oder -ausfälle können zu empfindlichen Schadenersatzforderungen von Kunden führen, selbst wenn die Unterbrechung auf Dritte zurückzuführen ist – zum Beispiel einen Zulieferer, der nicht liefert oder einen Partner, der Insolvenz anmelden musste.

Schon die falsche Bewertung möglicher Risiken und Verzögerungen in der Lieferkette können Unternehmen bzw. Managern zum Vorwurf gemacht werden und großen Schaden verursachen. Die D&O-Versicherung wird also wichtiger denn je: Bei einem Fehler, der nicht von der D&O-Versicherung gedeckt wird, haftet die Unternehmungsleitung letztlich mit ihrem Privatvermögen.

Und das kann richtig teuer werden: Eine Studie des Gesamtverbands Deutscher Versicherer beziffert den durchschnittlichen Manager-Haftschaden bei Insolvenzen auf 7 Millionen Euro, der bei fehlender Deckung privat beglichen werden muss.

Wichtig ist jetzt, die Manager-Haftplicht im Detail zu prüfen, um leitende Angestellte von Unternehmen privat abzusichern.

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Wer haftet, wenn ich ein Weihnachtsgeschenk beschädige?

Privathaftpflicht für beschädigte Geschenke an Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür, Geschenke werden unter den Baum gelegt, die Familie kommt zusammen – und in all dem weihnachtlichen Trubel passiert das Missgeschick: Sie laufen versehentlich gegen den Tisch, das neue Smartphone oder das neue Fahrrad werden beschädigt. Was nun?

Zuallererst gilt: Keine Panik! Die meisten Menschen sind für diesen Fall gerüstet – bzw. versichert: Die Privathaftpflicht übernimmt die Kosten für die Reparatur oder den Ersatz. Denn egal ob Missgeschick oder Pech, die Private Haftpflicht greift immer dann, wenn durch Sie für eine andere Person versehentlich ein Schaden entstanden ist. Bei vorsätzlichen Taten müssen Sie für den Schaden selbst aufkommen.

Da solche Situationen nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über passieren können, zählt die Privathaftpflicht zu den wichtigsten Versicherungen. Sach-, Personen-, Vermögens- oder Mietschäden – für all diese und viele weitere Schäden kann die Private Haftpflichtversicherung zu Rate gezogen werden.

Zu beachten ist bei der Privaten Haftpflicht, dass sie als Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden kann. Gerade bei kleineren Schäden mit geringen Kosten entscheidet die festgelegte Höhe der Selbstbeteiligung darüber, ob Sie für die Kosten selbst aufkommen müssen oder nicht. Je nach persönlicher Situation bieten sich hier verschiedene Versicherungspolicen an.

Gerne berate ich Sie zur Police Ihrer Privaten Haftpflichtversicherung!

Wie kann ich inflationssicher fürs Alter vorsorgen?

Altersvorsorge in Zeiten von Inflation

Die Inflation hat Deutschland fest im Griff: 10+ % Preissteigerung weist der Verbraucherpreisindex aus, Tendenz steigend. Das wird auch zum Problem für Geldanlagen, deren Wert weder stagnieren noch sinken soll. Doch gibt es inflationssichere Geldanlagen?

Auch wenn sie noch immer zu den beliebtesten Sparmethoden der Deutschen zählen: Geld auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten anzusparen, ist seit langem keine sinnvolle Geldanlage mehr – viele Jahre lang wegen niedriger oder gar keiner Zinsen, jetzt wegen der Inflation. Dennoch horten die Deutschen laut Schätzung der Bundesbank unglaubliche 3,2 Billionen Euro auf Spar- und Girokonten.

Ein fataler Fehler: Bargeld erwirtschaftet keine Rendite, mit steigenden Preisen verliert es sogar laufend an Wert. Sinnvoller scheint hingegen eine Investition in passive Geldanlagen. ETFs und Aktien können breit gestreut werden, Risiken werden auf unterschiedliche Branchen, Märkte und Regionen verteilt – langfristig mit hoher Renditeerwartung.

Viele Experten sind sich einig: Sachgüter – und dazu gehören auch ETFs und Aktien – können Vermögen vor der Inflation schützen. Wichtig dabei ist: Sachgüter sollten immer als langfristige Investition gesehen werden. Auch sie sind von der konjunkturellen Entwicklung abhängig und können im Wert schwanken.

Über einen längeren Anlagezeitraum aber sinkt die Verlustwahrscheinlichkeit historisch betrachtet gegen Null: Schwankungen werden ausgeglichen, der Zinseszins- und Dividendeneffekt steigt. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht – ein langer Atem aber zahlt sich gerade bei der Altersvorsorge aus!

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Wie wirkt sich die Inflation auf Versicherungs-Prämien aus?

Versicherungsprämien in Zeiten von Inflation

Die hohe Inflationsrate lässt derzeit nicht nur die Alltagskosten in die Höhe schnellen: Handwerks-, Bau- und Produktions-Unternehmen müssen massive Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Material abfedern. Welche Auswirkungen hat das auf Versicherungs-Prämien?

Steigende Einkaufspreise, steigende Investitionskosten, steigende Dienstleister-Preise: Die Inflation, Lieferschwierigkeiten und Materialengpässen durch den andauernden Krieg gegen die Ukraine und Nachwirkungen der Corona-Pandemie machen sich in Gewerbe und Industrie besonders bemerkbar.

Das hat Auswirkungen auf gewerbliche Versicherungen: Betriebshaftpflicht-, Manager-Haftpflicht- und Berufshaftpflicht-Versicherungen sind auf bestimmte Deckungssummen begrenzt. Höhere Kosten für die Schadensregulierung übersteigen in einigen Bereichen mittlerweile die versicherte Summe.

Um als Unternehmen das Risiko zu umgehen, bei einem Versicherungsfall nur anteilig entschädigt zu werden, ist eine Anpassung der Versicherungsprämien also sinnvoll: Eine frühzeitige Überprüfung des aktuellen Versicherungsschutzes und des zukünftigen Versicherungsbedarf kann erhebliche Kosten sparen.

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Wie spare ich Geld beim KFZ-Versicherungswechsel?

KFZ-Versicherung

Steigende Lebensmittel-, Energie- und Strompreise – in nahezu allen Bereichen haben Unternehmen und Privatpersonen mit erhöhten Kosten und Ausgaben zu kämpfen. Lässt sich beim KFZ-Versicherungswechsel Geld sparen?

In Deutschland gibt es mehr als 100 KFZ-Versicherer und eine noch größere Zahl an Tarifen. Zum Wechselstichtag am 30. November locken wieder die Sparversprechen. Teilweise zurecht: Da jeder Vertrag individuell berechnet wird, kann über verschiedene Stellschrauben tatsächlich Geld gespart werden.

Die wichtigste: die eigenen Leistungsdaten! Faktoren wie die Höhe der Selbstbeteiligung, die jährliche Fahrleistung – ggfs. gemindert durch Homeoffice? –, Zusatzleistungen etc., sind genau zu betrachten und gegeneinander abzuwägen. Wenn sich die Lebenssituation durch einen Umzug, durch Kinder oder durch den Kauf eines neuen Autos verändert, kann ein KFZ-Versicherungswechsel ebenfalls lohnen – oder ein Tarifwechsel beim Bestandsanbieter.

Klar ist aber auch: Versicherungen sind wie Privatpersonen und alle anderen Unternehmen auch von steigenden Preisen betroffen. In der Schadensregulierung fallen zum Beispiel deutlich erhöhte Werkstattkosten für Versicherer an. Scheint ein Tarif also „zu schön, um wahr zu sein“, ist er das wahrscheinlich auch: besonders günstige Raten, mit denen zum Stichtag geworben wird, enthalten oft nur Basisleistungen und sind auf Dauer teurer.

Gerne berate ich Sie zu einem möglichen Wechsel Ihrer KFZ-Versicherung!

Warum werden Flottenversicherungen teurer?

Flotten- und Fuhrparkversicherung

Die Prämien für die gewerblichen KFZ-Versicherungen werden sich voraussichtlich erhöhen. Betroffen sind davon auch die beliebten Flottenversicherungen für einen KFZ-Pool. Was Unternehmen jetzt tun können.

Die sehr hohe Inflationsrate von 7,5 Prozent macht auch vor der Versicherungsbranche keinen Halt: Das gestiegene Unfallrisiko durch vollere Straßen, die vermehrte Beschädigung von Autos durch extreme Wetterereignisse sowie die gleichzeitige Preiserhöhung von Ersatzteilen und Reparaturen in Werkstätten sind eine denkbar schlechte Kombination.

Experten warnen in diesem Zusammenhang in Bezug auf Flottenversicherungen vor einer Prämienerhöhung durch Versicherer ab einer Schadenquote von bereits 75 bis 80 Prozent.

Umso wichtiger ist es, mögliche Änderungsvorschläge vorhandener Verträge durch Versicherer genau zu überprüfen und zu verhandeln. Besonders im Bereich der Flottenversicherungen können Konzepte wie eine Gewinn- und Verlustbeteiligung statt einer generellen Prämienerhöhung Geld sparen. Außerdem empfiehlt es sich, die eigene Schadenhistorie auszuwerten, um die Schadenquote durch Maßnahmen, wie z. B. Fahrertrainings, zu verringern und Prämienerhöhungen auch auf diese Weise zu vermeiden.

Gerne berate ich Sie zur besten Versicherung Ihrer Firmenflotte!