
Die Höhe einer BU-Rente wird meist früh im Berufsleben festgelegt – doch Einkommen, Lebensstandard und Lebenshaltungskosten verändern sich im Laufe der Jahre häufig deutlich. Warum das kritisch sein kann.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den Versicherungen, die oft in jungen Jahren abgeschlossen wird – und im besten Fall nie, im Leistungsfall aber oftmals erst viel später im Leben in Anspruch genommen wird.
Eine Frage, die sich Versicherte dennoch regelmäßig stellen sollten: Stimmen die Rahmenbedingungen noch? Die vereinbarte Höhe der BU-Rente orientiert sich vielfach an der Situation bei Abschluss der Police: Einkommen, Fixkosten und persönlicher Lebensstandard. Und die verändern sich:
- Die Verbraucherpreise sind allein in den vergangenen fünf Jahren um rund 19 % gestiegen.
- Die durchschnittliche Inflationsrate lag über Jahrzehnte hinweg bei fast 3 % pro Jahr.
- Die laufenden Kosten steigen bei vielen Erwachsenen mit zunehmendem Alter, etwa durch Kinder oder ein Eigenheim.
Das Ergebnis: Eine ursprünglich sinnvoll kalkulierte BU-Rente verliert zunehmend an Kaufkraft – und reicht im Leistungsfall nicht mehr aus, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Eine Anpassung ist im Leistungsfall in der Regel nicht mehr möglich.
Eine Beitragsdynamik, bei der die Rente und die Einzahlungen jährlich steigen, oder eine Nachversicherungsgarantie bei Heirat, Geburt oder Gehaltssprung können helfen – und eine regelmäßige und realistisch Prüfung, ob die BU-Rente noch zur aktuellen Lebenssituation passt.
Gerne prüfe ich Ihre bestehende BU-Police und berate Sie zur passenden Absicherung.







