Fahrerschutzversicherung: die Vollkasko für den Fahrer

Wer einen Unfall verursacht und sich dabei selbst verletzt, kann nicht auf Schadenersatz von der KFZ-Haftpflicht hoffen. Diese Versorgungslücke schließt der Fahrerschutz. Doch lohnt sich das überhaupt?

Die Fahrerschutz-Versicherung ist ein Baustein der Insassen-Unfall-Versicherung und ein Zusatz zur KFZ-Versicherung. Sie gilt für alle berechtigen Fahrer des Fahrzeugs – das kann je nach Vertrag nur der Versicherungsnehmer sein oder aber auch Ehepartner, Kinder oder sogar jedermann. Manche Versicherungen akzeptieren allerdings nur Fahrer ab einem bestimmten Alter – häufig erst ab 23 Jahren. Über den Fahrerschutz lässt sich folgendes abrechnen:

  • Schmerzensgeld
  • ein möglicher Verdienstausfall aufgrund des Unfalls
  • eine nach dem Unfall benötige Haushaltshilfe
  • behindertengerechte Umbaumaßnahmen
  • Hinterbliebenenrente

Die genaue Ausgestaltung des Leistungsumfangs ist wie so oft wieder von der jeweiligen Versicherung abhängig. Das Gute: Der Fahrerschutz greift auch ein, wenn es keinen Unfallgegner gibt, man sich beispielsweise bei einem Wildunfall verletzt.

Prinzipiell lohnt sich deshalb eine Fahrerschutz-Versicherung immer, zumal die fälligen Gebühren üblicherweise den Geldbeutel nicht sonderlich belasten. Vor allem Personen, die keine sonstige Absicherung haben, sollten ernsthaft über die Fahrerschutz-Versicherung nachdenken. Wer dagegen schon eine Unfallversicherung hat, sollte sich die jeweiligen Vertragsbedingungen im Detail anschauen und sich eingehend beraten lassen, ob eine zusätzliche Fahrerschutz-Versicherung überhaupt noch weitere Vorteile bringt.

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