Unternehmer, gerade Gesellschafter-Geschäftsführer, sind eine wichtige Stütze der Wirtschaft, in Sachen gesetzlicher Versorgung aber deutlich schlechter gestellt als Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Neben der Vorsorge für den Krankheits- und BU-Fall ist deshalb eine Absicherung fürs Alter unerlässlich, die auch als betriebliche Altersvorsorge angelegt sein kann. Eine der einfachsten und auch eine der kostengünstigeren Varianten ist die Direktversicherung. Beiträge bis zum Höchstsatz von 4 Prozent können in Form einer Entgeltumwandlung steuer- und sozialversicherungsfrei eingezahlt werden. Der Höchstbetrag kann zusätzlich steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig um weitere 1.800 € pro Jahr aufgestockt werden. Ein zweiter Weg ist die Unterstützungskasse. Beitragszahlungen sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei, eine Beitragsbemessungsgrenze gibt es nicht. Das ist vor allem für hohe Einkommen attraktiv, weil eine entsprechend hohe Versorgung angespart werden kann. Aber: Die Unterstützungskasse bedarf einer anderen Einrichtung, außerdem sind seitens der GGF bestimmte Fristen und Probezeiten einzuhalten.
Cyberpolicen & Wirtschaftskriminalität
450 Milliarden Dollar verliert die globale Wirtschaft direkt oder indirekt durch Cyberkriminalität – jedes Jahr! Der klassische Email-Anhang mit Trojaner ist dabei nur eine von vielen Methoden: Viel öfter ist eine schlecht gesicherte IT-Infrastruktur oder ein allzu nachlässiger Umgang mit sensiblen Daten das Einfallstor für Kriminelle, gerade bei kleinen Unternehmen und im Mittelstand. Die Folgen: Erpressung, Industriespionage, Daten- und Wissensverlust, Marktmanipulationen, Finanzverbrechen und kostenintensive Unterbrechungen des Betriebsablaufs oder Identitätsdiebstahl. Dringend notwendig sind daher Investitionen in die Sicherheit und eine Sensibilisierung von Führungskräften und Mitarbeitern. In manchen Fällen kann auch ein Versicherungsschutz sinnvoll sein. Viele große Versicherer bieten mittlerweile Cyberpolicen an, die die Schäden durch Hackerangriffe decken – von der IT-Forensik über Rechtskosten bis zur Krisenkommunikation.
Prämien und Leistungen sind sehr unterschiedlich. Gerne berate ich Sie auch in diesem Bereich!
Berufsunfähigkeit und Krankheit als Selbstständige/r absichern
Wer selbstständig ist, ist ganz besonders auf eine gute Absicherung angewiesen! Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen kann der Ausfall des Chefs oder der Chefin nämlich schwerwiegende unternehmerische und finanzielle Folgen haben. Pflicht ist auf jeden Fall eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit, um die Versorgungslücke zu den staatlichen Leistungen zu füllen. Auch für den Fall einer langen Krankheit sollten Sie sich absichern: Selbstständige haben keinen gesetzlichen Anspruch auf Krankentagegeld! Deshalb ist eine gesonderte Versicherung sinnvoll – in der privaten genauso wie in der freiwillig gesetzlichen Versicherung.
Gerne unterstütze ich Sie bei der Auswahl des passenden Tarifs!