Außerhalb der großen Städte ist fast Jede/r auf ein Auto angewiesen, um die täglichen Wege zur Arbeit, zum Supermarkt, zu Hobbys oder zu Freunden zurücklegen zu können. Diese Notwendigkeit hat einen hohen Preis: KFZ-Steuer, regelmäßige Werkstattbesuche für Inspektionen und Reparaturen, eventuelle Leasinggebühren und Versicherungsprämien belasten deutsche Autofahrer mit rund 468 € an Unterhaltungs- und Betriebskosten – pro Monat!
Viele Autofahrer erwarten deshalb sehnsüchtig das Jahresende: Jeweils zum 30. November kann nämlich die alte KFZ-Versicherung gekündigt und zum 1. Januar des Folgejahres gewechselt werden. In den vergangenen Jahren ist der 30. November vermehrt auch in der Werbung kommuniziert worden, viele Versicherungen und große Vergleichsportale locken mit Sparpotenzialen von mehreren hundert Euro. Und es stimmt: Ein Wechsel der KFZ-Versicherung kann bares Geld sparen. Pauschale Aussagen zu Einsparpotenzialen aber sind nicht seriös!
Denn die Prämie einer KFZ-Versicherung hängt von deutlich mehr Faktoren ab, als viele glauben: Alter von Fahrer(n) und Halter, beruflicher Stand des Versicherungsnehmers, unfallfreie Jahre und weitere Mitfahrer, auch im begleiteten Fahren, die jährliche Laufleistung und die Höhe der Selbstbeteiligung im Schadenfall, der Zulassungsort, der Autotyp und das Alter des Autos, Mobilitätspolicen und Neuwertentschädigungsklauseln, die gewünschten und die wirklich benötigten Versicherungsleistungen und so weiter und so fort … Erst der Blick auf die Details zeigt, wo gespart werden kann und wird – und welche vermeintlichen Einsparungen Versicherungsnehmer mit einem Weniger an Leistungen bezahlen. Seien Sie also gründlich und vorsichtig, wenn Sie Tarife vergleichen und Bestpreis-Versprechen hören. Besser ist eine unabhängige Beratung, die nicht nur alle Faktoren, sondern auch Anbieter im Blick hat, die auf Vergleichsportalen gar nicht gelistet werden.
Nicht nur Geld, sondern auch viel bürokratischen und organisatorischen Aufwand spart übrigens auch der Verbleib beim alten Versicherer: Als langjähriger Versicherungsnehmer steht es Ihnen durchaus zu, mit Ihrer Versicherung über Prämien zu verhandeln oder sich zu erkundigen, ob Sie unkompliziert in einen Aktions- oder Neukundentarif wechseln können. So zahlt sich auch Treue aus!
Die Sommerbräune schwindet, die Herbstferien stehen vor der Tür: Viele Deutsche nutzen die dunklen Monate der zweiten Jahreshälfte, um nochmal Urlaub im Warmen zu machen. Egal, ob es ins All-Inclusive-Hotel nach Ägypten oder auf eigene Faust auf die Kanaren geht – die richtige Versicherung sollte auch im Urlaub immer mitreisen! Ich verrate Ihnen, welche Versicherungen in den Koffer sollten – und welche getrost zuhause bleiben können!
Der Start in die Ausbildung ist für die meisten jungen Menschen der erste Berührungspunkt mit der Berufswelt – und mit dem ersten selbstverdienten Geld. Schnell kommt da die Frage auf: Was lege ich beiseite, wie sorge ich vor? Aufwändige Versicherungen und Sparkonstrukte sind in dieser Lebensphase gar nicht notwendig und vom schmalen Lehrlingsgehalt auch gar nicht zu finanzieren. Relevant sind genau drei Dinge, die mein kleines 3×1 für Lehrlinge bilden.
Die Arbeit im Staatsdienst, ob bei der Polizei oder in der Justiz, in einer Verwaltung oder im Finanzamt, bietet interessante berufliche Perspektiven – und bringt einige Herausforderungen mit sich. Denn Beamtenanwärter sind nicht gesetzlich krankenversichert, sondern erhalten von ihrem Dienstherrn bestimmte Fürsorgeleistungen. Im öffentlichen Dienst gibt es beispielsweise Beihilfetarife, bei denen 50 Prozent der Kosten für eine Krankenversicherung vom Dienstherrn übernommen werden. Berufsgruppen, die einem besonderen Risiko ausgesetzt sind, können auch die Möglichkeit der Heilfürsorge in Anspruch nehmen: Ein geringer Prozentsatz des Bruttogehalts wird dabei für Versicherungsleistungen aufgewendet. Heilfürsorge können beispielsweise Polizei- oder Feuerwehranwärter in Anspruch nehmen, für Soldaten gibt es weitere Sonderregelungen.
Schäden durch Unwetter, Sturm, Überschwemmungen, Erdrutsche oder andere Naturereignisse werden schnell teuer: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. hat in seinem „
Unternehmer, gerade Gesellschafter-Geschäftsführer, sind eine wichtige Stütze der Wirtschaft, in Sachen gesetzlicher Versorgung aber deutlich schlechter gestellt als Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Neben der Vorsorge für den Krankheits- und BU-Fall ist deshalb eine Absicherung fürs Alter unerlässlich, die auch als betriebliche Altersvorsorge angelegt sein kann. Eine der einfachsten und auch eine der kostengünstigeren Varianten ist die Direktversicherung. Beiträge bis zum Höchstsatz von 4 Prozent können in Form einer Entgeltumwandlung steuer- und sozialversicherungsfrei eingezahlt werden. Der Höchstbetrag kann zusätzlich steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig um weitere 1.800 € pro Jahr aufgestockt werden. Ein zweiter Weg ist die Unterstützungskasse. Beitragszahlungen sind in unbegrenzter Höhe steuerfrei, eine Beitragsbemessungsgrenze gibt es nicht. Das ist vor allem für hohe Einkommen attraktiv, weil eine entsprechend hohe Versorgung angespart werden kann. Aber: Die Unterstützungskasse bedarf einer anderen Einrichtung, außerdem sind seitens der GGF bestimmte Fristen und Probezeiten einzuhalten.