Betriebshaftpflicht – ohne diese geht es nicht!

 Ihre Betriebshaftpflicht schützt Sie vor finanziellen Nachteilen, die Ihnen im Zusammenhang mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen entstehen und für Ihren Betrieb oder Ihr Gewerbe existenzielle Auswirkungen haben können. Neben der Zahlung der Versicherungsleistung für berechtigte Ansprüche besteht auch ein Abwehrschutz bei unrechtmäßigen Schadensersatzforderungen.

Unterversicherung #2: Worauf UnternehmerInnen unbedingt achten sollten

Selten ist es der gefürchtete Großbrand, der ein Unternehmen vor existenzielle Probleme stellt: Viel öfter sind es Schäden in Folge von Einbruch, Vandalismus, Kurzschlüssen, Rohrbrüchen oder Hochwasser, die Dienstleister genauso wie Handwerks- oder Industriebetriebe im schlimmsten Fall zu teils monatelangem Stillstand zwingen – weil das Restaurant überflutet, die Produktionshalle vom Sturm beschädigt oder Waren gestohlen wurden.

In solchen Situationen ist guter Rat oft teuer – im wahrsten Sinne des Wortes: Denn die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer haben zwar eine Grundsicherung, sind in Kernbereichen aber unterversichert. Einer dieser Bereiche ist die Inventar- bzw. Inhaltsversicherung. Sie gehört zu den wichtigsten Policen für Unternehmen, weil sie im Schadensfall die Kosten für neue Betriebs- und Büroeinrichtungen sowie zerstörte Waren und Vorräte übernimmt. Hier gilt es, das Unternehmenseigentum realistisch einzuschätzen und Veränderungen beim Versicherer anzuzeigen: etwa wenn neue Fahrzeuge gekauft, Arbeitsplätze aufgewertet oder moderne Technik – vom Computer bis zur Gastroküche, vom Zahnarztstuhl bis zum Wasserstrahlschneider – erworben werden.

Unterversicherung betrifft darüber hinaus besonders Unternehmen mit Gebäudeeigentum, zum Beispiel in Form von Bürobauten, Gasträumen, Produktionshallen oder Praxisräumlichkeiten, denn eine einfache Gebäudeversicherung spiegelt oft nicht den reellen Wert wider. Vielmehr sollten mit Unterstützung eines Gutachters Baukosten ermittelt und die Versicherungssumme entsprechend tarifiert werden!

Unbedingt bestehen sollten Unternehmerinnen und Unternehmer bei ihrem Gebäudeversicherer darauf, dass der Versicherungswert nicht fix, sondern nach dem „gleitenden Neuwertfaktor“ berechnet wird. Der gibt nämlich keinen fixen oder fiktiven Marktwert, sondern die mit jedem Jahr steigenden Kosten eines Wiederaufbaus an – und genau der ist im Schadensfall maßgeblich, um wirklich alle anfallenden Kosten von der Versicherung erstattet zu bekommen. Zuletzt entscheidet im Schadensfall oftmals die Betriebsunterbrechungsversicherung über das finanzielle Schicksal eines Unternehmens. Sie kommt nämlich für durch Schaden entgangenen Umsatz auf.

Gerne analysiere ich Ihre Versicherungspolicen und berate Sie zu allen Aspekten der gewerblichen Versicherung!

Unterversicherung #1: Was viele private Hausbesitzer nicht bedenken

Eine fehlende Haftpflichtversicherung und die immer wieder aufgeschobene Absicherung gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit sind klassische Fälle von privater Unterversicherung. Was viele nicht wissen: Auch in bestehenden Versicherungsverhältnissen kann Unterversicherung drohen – dann nämlich, wenn die Versicherungssumme zu gering ist, um einen möglichen Schaden zu decken. Das betrifft insbesondere die Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen, die gerade in der Winter- und Sturmzeit von vielen Menschen in Anspruch genommen werden.

Weil bei einer Unterversicherung auch der Jahresbeitrag zu niedrig angesetzt war, kürzen viele Versicherer die sowieso zu geringe Deckungssumme und zahlen nur anteilig aus. Einer solchen Situation entgeht, wer bei seiner Hausratversicherung eine Unterversicherungsverzichtsklausel einfordert, die den Versicherer verpflichtet, die volle vereinbarte Summe auszuzahlen. Auch eine Vorsorgeversicherung, die Neuanschaffungen nach Versicherungsabschluss abdeckt, kann sinnvoll sein.

Bei Gebäuden wird Unterversicherung vermieden, wenn der Wert von Anfang an korrekt begutachtet und ermittelt wird: entweder nach der Wohnfläche oder über einen Wertermittlungsbogen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, den „gleitenden Neuwert“ einer Immobilie zu versichern – so entschädigt der Versicherer nicht den ehemaligen Wert, sondern den im Schadensfall tatsächlichen Wert, der zum Beispiel aufgrund von gestiegenen Baukosten etc. oft deutlich höher liegt.

Auch, wenn Sie die richtige Absicherung im Monat einige Euro mehr kostet: Ermitteln Sie die korrekten Werte für Ihr Eigentum und wagen Sie den Schritt aus der Unterversicherung – sonst kommt Sie der Schadensfall deutlich teurer zu stehen!

Ich helfe Ihnen dabei, Ihre privaten Versicherungen zu optimieren. Verabreden Sie einfach ein persönliches Beratungsgespräch!

Versicherungscheck: Mit Sicherheit ins neue Jahr

Pflicht sind in Deutschland nur die Krankenversicherung und – falls man über ein Fahrzeug verfügt – die Kfz-Haftpflichtversicherung. Es gibt jedoch noch eine Reihe anderer Versicherungen, die man dringend in Erwägung ziehen sollte. Die wichtigsten habe ich hier für Sie aufgeführt:

Die private Haftpflichtversicherung ist die vielleicht wichtigste Versicherung überhaupt, denn sie übernimmt Schäden gegenüber Dritten, die schnell existenzbedrohend werden können.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert den finanziellen Bedarf ab, wenn es aufgrund von Krankheit oder Verletzung zur Berufsunfähigkeit kommt.

Eine Wohngebäudeversicherung schützt Besitzer von Immobilien vor Schäden durch Sturm, Feuer, Hagel oder Blitzschlag.

Eine Lebensversicherung oder Risikolebensversicherung sichert Hinterbliebene im Todesfall ab. Besonders für Familien ist diese Versicherung empfehlenswert.

Eine Auslandskrankenversicherung übernimmt Behandlungskosten, die im Ausland anfallen, sowie den Rücktransport nach Hause.

Die Hausratversicherung ersetzt Kleidung, Möbel oder Wertsachen, wenn Schäden beispielsweise durch Feuer oder Wasser entstehen.

Die Unfallversicherung deckt Kosten ab, wenn es nach einem Unfall zu dauerhaften Schäden kommt.

Die Rechtsschutzversicherung erstattet die Anwalts- und Verfahrenskosten.

Die Kinderinvaliditätsversicherung sichert Familien im Falle einer Schwerbehinderung des Kindes durch Unfall oder Krankheit ab.

Wer gesetzlich versichert ist, sollte in Betracht ziehen, eine private Krankenzusatzversicherung, eine Zahnzusatzversicherung oder eine Pflegezusatzversicherung abzuschließen.

Ich berate Sie gerne darüber, welche Versicherungen in Ihrer persönlichen Lebenssituation sinnvoll sind – und welche nicht!

Tierkrankenversicherung: Für Hund, Katz und Pferd

Auch Hunde, Katzen und Pferde sind vor Krankheiten und Verletzungen nicht gefeit. In schwerwiegenden Fällen können die Behandlungskosten mehrere tausende Euro betragen – was häufig ein unerwartetes und großes Loch in die Finanzen von Herrchen und Frauchen reißt. Das muss nicht sein, denn Tiere können ebenso krankenversichert werden wie Menschen. Tierhalter haben die Wahl zwischen einer Vollversorgung, die stationäre und ambulante Behandlungen abdeckt, und einer OP-Versicherung, die nur für Operationskosten aufkommt.

Aber Achtung: Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Versicherern sind enorm! Hier gilt es, genau auf den Umfang der Leistungen zu schauen. Auch ist eine Versicherung nicht für jedes Tier sinnvoll: Gerade bei älteren Vierbeinern sollte man die Kosten genau abwägen – im Zweifel ist der selbstbezahlte Tierarztbesuch nämlich günstiger als die monatliche Versicherung. Tauschen Sie sich doch einmal mit befreundeten Tierhaltern über deren Erfahrungen aus!

Ich helfe Ihnen gerne, die passende Krankenversicherung für Ihr Tier zu finden!

Auslandskrankenversicherung: Bergung inklusive

Bild eines startenden Flugzeugs

Wer für seinen Skiurlaub ins Ausland reist, für den ist die Auslandskrankenversicherung ein absolutes Muss. Zwar erstatten die gesetzlichen Krankenkassen auch Kosten in Österreich, der Schweiz oder Italien – aber oftmals nur so viel, wie die Behandlung in Deutschland gekostet hätte. Einige Behandlungskosten werden gar nicht übernommen. Die gesetzlichen Krankenversicherungen zahlen zudem nie für den Krankentransport nach Hause. Ohne zusätzliche Absicherung bleiben Urlauber hier unter Umständen auf Kosten von mehreren tausend Euro sitzen. Eine Auslandskrankenversicherung schützt vor diesem finanziellen Risiko und gehört ins Gepäck wie Skibrille und Skihelm! Achtung: Nicht in jedem Fall muss eine neue Versicherung abgeschlossen werden. Informieren Sie sich bei Ihrem Versicherer, ob Sie Ihren Schutz ergänzen können.

Ich helfe Ihnen gerne, eine Versicherung zu finden, die zu Ihren Urlaubsplänen passt!

Unfallversicherung: Das Muss für Skifahrer

In jeder Skisaison verletzten sich über 40.000 Deutsche. Die meisten Unfälle gehen glücklicherweise eher glimpflich aus, aber es kommt auch immer wieder vor, dass nach einem Unfall auf der Piste dauerhafte Schäden zurückbleiben. In solchen Fällen sichert eine private Unfallversicherung Sie finanziell ab – aber nicht nur dann: Auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten deckt die Unfallversicherung auf Wunsch ab. Gerade Hubschraubereinsätze sind mit erheblichen Kosten verbunden, mit einer Unfallversicherung ist man hier auf der sicheren Seite.

Ergänzend besteht die Möglichkeit, eine Reiseabbruchversicherung abzuschließen. Diese erstattet Mehrkosten, die im Falle eines vorzeitigen Abbruchs des Urlaubs entstehen, etwa für die Rückreise oder bereits gebuchte Leistungen, die nicht mehr in Anspruch genommen werden können. Bitte achten Sie hier genau auf das Leistungsspektrum – die Bedingungen für einen versicherten Reiseabbruch variieren je nach Anbieter!

Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gerne! 

Kurz notiert: Krankenversicherungen 2018

Wer sich als Arbeitnehmer privat krankenversichern möchte, muss ein bestimmtes Einkommen vorweisen. 2017 lag diese Versicherungspflichtgrenze bei 57.600 Euro, ab dem 1. Januar 2018 steigt sie auf 59.400 Euro. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer künftig mindestens 4.950 Euro im Monat verdienen müssen, um sich von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreien lassen und privat krankenversichern zu können. Zum Jahreswechsel 2017/2018 werden viele private – aber auch gesetzliche – Krankenversicherer außerdem ihre Beiträge erhöhen. Wem das nicht passt, dem steht ein Sonderkündigungsrecht zu. Aber: Vorab sollten Sie vergleichen und sich informieren, welche Leistungen bei einem Wechsel entfallen – und ob mögliche Ersparnisse bei einem Wechsel nachhaltig sind.

Ich helfe Ihnen gerne dabei, den passenden Anbieter und Tarif zu finden!

Altersvorsorge: Was Sie zu Rentenfaktoren noch nicht wussten

Dass die staatliche Rente allein nicht mehr für ein sorgloses Leben im Alter reicht, ist längst eine Binsenweisheit. Die Möglichkeiten zur privaten und betrieblichen Vorsorge sind entsprechend vielfältig, die Mechanismen aber oft ähnlich: Staatlich geförderte Sparmodelle wie die Rürup-Rente genauso wie private Anbieter setzen vielfach auf eine fondsgebundene Altersvorsorge. Dahinter steht ein Fondssparplan, der bei guten Börsenkursen hohe Rendite verspricht, in wirtschaftlich schlechten Zeiten aber auch das Risiko großer Verluste birgt – bei langfristigen Anlagen über mehrere Jahrzehnte relativiert sich der Verlust in aller Regel.

Dennoch garantieren die meisten Anbieter keine Rentenhöhe, sondern bloß einen Rentenfaktor. Dieser Faktor beschreibt das Verhältnis von Guthaben zur Rentenhöhe und wird in den allermeisten Fällen pro 10.000 Euro Einlage berechnet. Beispiel: Bei einem beworbenen Rentenfaktor von 50 und einem Fondsguthaben von 100.000 € beträgt die monatliche Rente 500 €, bei einem Faktor von 30 nur 300 €.

Als Berechnungsgrundlage fürs Alter taugen die Rentenfaktoren aber nur eingeschränkt: Einige Versicherungen schwächen oder stärken den Rentenfaktor durch persönliche Lebensumstände des Versicherten, zum Beispiel bei chronisch Kranken. Und auch wenn der Begriff es suggeriert, ist selbst ein „garantierter Rentenfaktor“ nicht unumstößlich, sondern kann zum Beispiel an gestiegene Lebenserwartungen angepasst werden – in welchem Rahmen, sollte vor Abschluss klar definiert sein! Vor diesem Hintergrund gilt: Niedrige Rentenfaktoren sollten also zwangsläufig ein Ausschlusskriterium eines Anbieters sein – genauso wie besonders hohe Rentenfaktoren im Nachhinein nicht immer mehr einbringen. Der Blick ins Kleingedruckte lohnt immer!

Gerne berate ich Sie zur fondsgebundenen Altersvorsorge im Speziellen und zum Thema „Sparen fürs Alter“ generell – melden Sie sich bei mir!

Versicherungen rund ums Auto: Mehrwert oder Abzocke?

Ob selbstverschuldet oder nicht, vor einem Autounfall ist kein noch so guter und erfahrener Autofahrer gefeit. Was folgt, ist im besten Fall ein Werkstattbesuch – und im schlimmsten Fall ein langwieriger Krankenhausaufenthalt mit langfristigen gesundheitlichen, beruflichen und finanziellen Nachteilen. Alle Mitfahrer eines Unfallwagens sind im Fall eines Falles über die gesetzlich verpflichtende KFZ-Haftpflicht umfassend abgesichert. Auf eine teure Insassen-Unfallversicherung können Autofahrer also guten Gewissens verzichten, denn die Zusatzversicherung bietet keinen Mehrwert!

Aber: Als (Mit-)Schuldiger am Lenkrad können Sie keine Leistungen aus der KFZ-Versicherung beanspruchen, auch die Insassen-Unfallversicherung hilft Autofahrern hier nicht weiter. Gerade Vielfahrer sollten deshalb über den Abschluss einer Fahrerschutz-Versicherung nachdenken, die Verdienstausfall, Schmerzensgeld und Mehrkosten im Sinne von Pflege- oder Umbaumaßnahmen im Falle einer Behinderung übernimmt. Auch eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung ist sinnvoll, denn allzu oft herrscht Unklarheit über den Unfallverursacher. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt in diesem Fall Anwalts- und Prozesskosten, übrigens auch bei einer gerichtlichen Niederlage. Außerdem springt sie beim Streit mit Händlern oder Werkstätten ein. Lassen Sie sich aber vorab unbedingt zum Leistungsumfang beraten und vergleichen Sie Tarife, denn als Fahrer sind Sie auch mit einer Verkehrsrechtsschutz-Versicherung nicht automatisch in allen Autos abgesichert!

Mein Spartipp: Prüfen Sie außerdem, ob und in welchem Umfang Ihre KFZ-Versicherung eine Pannenhilfe einschließt, denn viele Deutsche zahlen für Mobilitätsleistungen doppelt – über ihre Versicherung und einen Schutzbrief in einem Automobilclub. Beim Neuwagenkauf garantieren auch viele Hersteller einen umfassenden Pannenservice für die ersten Jahre. Hier lassen sich Kosten sparen!

Gerne berate ich Sie zu Anbietern, Leistungen und individuellen Mehrwerten. Melden Sie sich bei mir!