Berufshaftpflicht vs. Vermögensschadenhaftpflicht: Welche Versicherung für welche Betriebsart?

Berufshaftpflicht vs. Vermögensschadenhaftpflicht

Sie beschädigen versehentlich das Handy Ihres Kunden? Die Haftpflichtversicherung kümmert sich um den Schaden. Wozu braucht es da noch eine Berufshaftpflicht- und eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

Die Berufshaftpflicht und die Betriebshaftpflichtversicherung unterscheiden sich kaum voneinander: Beide schützen Sie sowohl vor Personen- und Sachschäden im beruflichen Umfeld, wobei in der Berufshaftpflichtversicherung ein zusätzlicher Fokus auf sogenannte unechte Vermögensschäden gelegt wird.

Von unechten Vermögensschäden ist dann die Rede, wenn ein finanzieller Schaden als Folge eines Personen- oder Sachschadens entsteht. Beispiel: Ein gebrochenes Bein führt zu einem längeren Arbeitsausfall, also einem Vermögensschaden. Eine Betriebshaftpflicht- sowie die Berufshaftpflichtversicherung sind also für jedes Unternehmen unverzichtbar.

Im Unterschied dazu wird ein echter Vermögensschaden als reiner finanzieller Nachteil bzw. Schaden für einen Dritten verstanden, der z. B. durch eine fehlerhafte Beratung in einer Anwaltskanzlei entstanden ist. In einem solchen Fall greift die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung und ist für Ihr Unternehmen vor allem dann relevant, wenn Sie vorwiegend beratende Dienstleistungen anbieten.

Gerne berate ich Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten der Haftpflichtversicherung Ihres Unternehmens!