Wenn Fehler teuer werden: Wer zahlt bei Vermögensschäden?

Vermögensschadenhaftplficht

Wenn Unternehmen an Schäden denken, haben sie oft Personen oder Gegenstände vor Augen. Ein unterschätztes Risiko sind aber finanzielle Schäden: eine falsche Auskunft, eine versäumte Frist oder ein Bearbeitungsfehler. Wer zahlt?

Im Berufsalltag können kleine Fehler erhebliche finanzielle Folgen haben: Muss ein Projekt neu geplant werden, verzögert sich eine Fertigstellung oder entsteht einem Kunden durch einen Beratungs- oder Bearbeitungsfehler ein finanzieller Nachteil, können hohe Folgekosten und Schadenersatzforderungen drohen.

Diese reinen Vermögensschäden gehören in vielen Branchen zu den größten Haftungsrisiken. Besonders betroffen sind beratende Berufe, IT-Dienstleister, Planer oder Freiberufler. Aber auch Handwerksbetriebe stehen beispielsweise durch fehlerhafte Aufmaße, Planungsfehler oder Terminversäumnisse vor erheblichen finanziellen Risiken, wenn sie Folgeschäden bei Kunden verursachen.

Während Betriebshaftpflichtversicherungen Personen- und Sachschäden einschließlich daraus entstehender Vermögensschäden abdecken, sind reine Vermögensschäden häufig ausgeschlossen oder nur eingeschränkt versichert. Je nach Branche ist es deshalb wichtig, sich mit speziellen Berufshaftpflicht- oder Vermögensschadenhaftpflichtversicherungen auseinanderzusetzen.

Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt dabei maßgeblich von der Tätigkeit und dem individuellen Haftungsrisiko ab. Denn: Wo beraten, geplant oder dokumentiert wird, können kleine Fehler schnell große finanzielle Folgen haben.

Gerne prüfe ich, wie Ihr Unternehmen gegen Vermögensschäden abgesichert ist.