Welche Versicherung hilft mir bei einem Fahrradunfall?

Unfallversicherung

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist seit Jahren rückläufig – die Zahl der tödlichen Unfälle von Fahrradfahrern aber steigt, seit 2010 sogar um 16,8 %: Immer mehr Menschen steigen aufs Rad, E-Bikes und Pedelecs erhöhen das Unfallrisiko. Vielfahrer sollten sich deshalb entsprechend absichern.

Ein unaufmerksamer Autofahrer, eine unübersichtliche Verkehrssituation oder eine falsch eingeschätzte Geschwindigkeit: Verursacht ein Radfahrer einen Sachschaden, kommt die Private Haftpflichtversicherung für Schäden an Fahrzeugen oder anderen Rädern auf. Ist der Radfahrer das Unfallopfer, leistet die Haftpflicht- oder KFZ-Versicherung des Gegners – übrigens auch bei Personenschäden.

Anders sieht es bei selbst verursachten Unfällen aus, bei denen der Radfahrer verletzt wurde: Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt zwar die Behandlungskosten, Folgekosten müssen über eine Private Unfallversicherung hingegen selbst abgesichert werden.

Die Police ist vergleichsweise günstig und im Falle eines Unfalls bares Geld wert: Die Unfallversicherung kommt zum Beispiel für Krankentagegeld oder eine Unfallrente auf und sichert Angehörige bei Invalidität oder im Todesfall ab.

Übrigens: Unfälle auf dem Arbeitsweg reguliert die gesetzliche Unfallversicherung – sie übernimmt sowohl die Behandlungskosten als auch die Lohnfortzahlung.

Gerne berate ich Sie zur individuellen gesundheitlichen Absicherung Ihrer Familie!