Welche Versicherung übernimmt die Kosten für eine Zahnspange?

Zahnzusatzversicherung

Zahn- oder Kieferfehlstellungen können zu Kopfschmerzen oder Verspannungen führen. Fast jedes zweite Kind in Deutschland bekommt deshalb schon in der Pubertät eine korrigierende Zahnspange. Die gute Nachricht: Die Kosten von mehreren tausend Euro übernimmt eine Versicherung.

Die gesetzlichen Krankenkassen leisten allerdings nur rudimentär und abhängig von der Kieferorthopädischen Indikationsgruppe (KIG), die den Schweregrad der Fehlstellung definiert:

  • KIG 1 + 2: leichte Fehlstellungen, keine Leistung der gesetzlichen Kasse
  • KIG 3, 4 + 5: ausgeprägte Fehlstellungen, Übernahme von Basiskosten

Sinnvoll ist deshalb eine Zahnzusatzversicherung: Sie übernimmt zwischen 80 % und 100 % der anfallenden Kosten für die Zahnspange – und außerdem Mehrkosten für moderne zahnmedizinische Techniken, mit denen die Behandlung schneller und weniger schmerzhaft ausfallen kann.

Ein Zahnzusatztarif kann auch mit weiteren Leistungen kombiniert werden, zum Beispiel Zahnersatz nach Stürzen oder Unfällen, professionelle Zahnreinigung oder hochwertige Füllungen – je nach Tarif bis ins Erwachsenenalter.

Gerne berate ich Sie zur individuellen gesundheitlichen Absicherung Ihrer Familie!