Wie gehen D&O-Versicherungen mit steigenden Haftungsrisiken um?

D&O-Versicherung / Managerhaftpflicht

Materialengpässe, Lieferschwierigkeiten, Insolvenzen: Die Gründe für betriebliche Unterbrechungen sind in den vergangenen Monaten rapide gestiegen – und damit die Verantwortung und das Haftungsrisiko von Managern. Das gilt es jetzt bei D&O-Versicherungen zu beachten.

Die Haftungsrisiken von Managern steigen: Betriebsunterbrechungen oder -ausfälle können zu empfindlichen Schadenersatzforderungen von Kunden führen, selbst wenn die Unterbrechung auf Dritte zurückzuführen ist – zum Beispiel einen Zulieferer, der nicht liefert oder einen Partner, der Insolvenz anmelden musste.

Schon die falsche Bewertung möglicher Risiken und Verzögerungen in der Lieferkette können Unternehmen bzw. Managern zum Vorwurf gemacht werden und großen Schaden verursachen. Die D&O-Versicherung wird also wichtiger denn je: Bei einem Fehler, der nicht von der D&O-Versicherung gedeckt wird, haftet die Unternehmungsleitung letztlich mit ihrem Privatvermögen.

Und das kann richtig teuer werden: Eine Studie des Gesamtverbands Deutscher Versicherer beziffert den durchschnittlichen Manager-Haftschaden bei Insolvenzen auf 7 Millionen Euro, der bei fehlender Deckung privat beglichen werden muss.

Wichtig ist jetzt, die Manager-Haftplicht im Detail zu prüfen, um leitende Angestellte von Unternehmen privat abzusichern.

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Wer haftet, wenn ich ein Weihnachtsgeschenk beschädige?

Privathaftpflicht für beschädigte Geschenke an Weihnachten

Weihnachten steht vor der Tür, Geschenke werden unter den Baum gelegt, die Familie kommt zusammen – und in all dem weihnachtlichen Trubel passiert das Missgeschick: Sie laufen versehentlich gegen den Tisch, das neue Smartphone oder das neue Fahrrad werden beschädigt. Was nun?

Zuallererst gilt: Keine Panik! Die meisten Menschen sind für diesen Fall gerüstet – bzw. versichert: Die Privathaftpflicht übernimmt die Kosten für die Reparatur oder den Ersatz. Denn egal ob Missgeschick oder Pech, die Private Haftpflicht greift immer dann, wenn durch Sie für eine andere Person versehentlich ein Schaden entstanden ist. Bei vorsätzlichen Taten müssen Sie für den Schaden selbst aufkommen.

Da solche Situationen nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über passieren können, zählt die Privathaftpflicht zu den wichtigsten Versicherungen. Sach-, Personen-, Vermögens- oder Mietschäden – für all diese und viele weitere Schäden kann die Private Haftpflichtversicherung zu Rate gezogen werden.

Zu beachten ist bei der Privaten Haftpflicht, dass sie als Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden kann. Gerade bei kleineren Schäden mit geringen Kosten entscheidet die festgelegte Höhe der Selbstbeteiligung darüber, ob Sie für die Kosten selbst aufkommen müssen oder nicht. Je nach persönlicher Situation bieten sich hier verschiedene Versicherungspolicen an.

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Wie kann ich inflationssicher fürs Alter vorsorgen?

Altersvorsorge in Zeiten von Inflation

Die Inflation hat Deutschland fest im Griff: 10+ % Preissteigerung weist der Verbraucherpreisindex aus, Tendenz steigend. Das wird auch zum Problem für Geldanlagen, deren Wert weder stagnieren noch sinken soll. Doch gibt es inflationssichere Geldanlagen?

Auch wenn sie noch immer zu den beliebtesten Sparmethoden der Deutschen zählen: Geld auf Sparbüchern, Tages- oder Festgeldkonten anzusparen, ist seit langem keine sinnvolle Geldanlage mehr – viele Jahre lang wegen niedriger oder gar keiner Zinsen, jetzt wegen der Inflation. Dennoch horten die Deutschen laut Schätzung der Bundesbank unglaubliche 3,2 Billionen Euro auf Spar- und Girokonten.

Ein fataler Fehler: Bargeld erwirtschaftet keine Rendite, mit steigenden Preisen verliert es sogar laufend an Wert. Sinnvoller scheint hingegen eine Investition in passive Geldanlagen. ETFs und Aktien können breit gestreut werden, Risiken werden auf unterschiedliche Branchen, Märkte und Regionen verteilt – langfristig mit hoher Renditeerwartung.

Viele Experten sind sich einig: Sachgüter – und dazu gehören auch ETFs und Aktien – können Vermögen vor der Inflation schützen. Wichtig dabei ist: Sachgüter sollten immer als langfristige Investition gesehen werden. Auch sie sind von der konjunkturellen Entwicklung abhängig und können im Wert schwanken.

Über einen längeren Anlagezeitraum aber sinkt die Verlustwahrscheinlichkeit historisch betrachtet gegen Null: Schwankungen werden ausgeglichen, der Zinseszins- und Dividendeneffekt steigt. Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht – ein langer Atem aber zahlt sich gerade bei der Altersvorsorge aus!

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Wie wirkt sich die Inflation auf Versicherungs-Prämien aus?

Versicherungsprämien in Zeiten von Inflation

Die hohe Inflationsrate lässt derzeit nicht nur die Alltagskosten in die Höhe schnellen: Handwerks-, Bau- und Produktions-Unternehmen müssen massive Preiserhöhungen bei Rohstoffen und Material abfedern. Welche Auswirkungen hat das auf Versicherungs-Prämien?

Steigende Einkaufspreise, steigende Investitionskosten, steigende Dienstleister-Preise: Die Inflation, Lieferschwierigkeiten und Materialengpässen durch den andauernden Krieg gegen die Ukraine und Nachwirkungen der Corona-Pandemie machen sich in Gewerbe und Industrie besonders bemerkbar.

Das hat Auswirkungen auf gewerbliche Versicherungen: Betriebshaftpflicht-, Manager-Haftpflicht- und Berufshaftpflicht-Versicherungen sind auf bestimmte Deckungssummen begrenzt. Höhere Kosten für die Schadensregulierung übersteigen in einigen Bereichen mittlerweile die versicherte Summe.

Um als Unternehmen das Risiko zu umgehen, bei einem Versicherungsfall nur anteilig entschädigt zu werden, ist eine Anpassung der Versicherungsprämien also sinnvoll: Eine frühzeitige Überprüfung des aktuellen Versicherungsschutzes und des zukünftigen Versicherungsbedarf kann erhebliche Kosten sparen.

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Wie spare ich Geld beim KFZ-Versicherungswechsel?

KFZ-Versicherung

Steigende Lebensmittel-, Energie- und Strompreise – in nahezu allen Bereichen haben Unternehmen und Privatpersonen mit erhöhten Kosten und Ausgaben zu kämpfen. Lässt sich beim KFZ-Versicherungswechsel Geld sparen?

In Deutschland gibt es mehr als 100 KFZ-Versicherer und eine noch größere Zahl an Tarifen. Zum Wechselstichtag am 30. November locken wieder die Sparversprechen. Teilweise zurecht: Da jeder Vertrag individuell berechnet wird, kann über verschiedene Stellschrauben tatsächlich Geld gespart werden.

Die wichtigste: die eigenen Leistungsdaten! Faktoren wie die Höhe der Selbstbeteiligung, die jährliche Fahrleistung – ggfs. gemindert durch Homeoffice? –, Zusatzleistungen etc., sind genau zu betrachten und gegeneinander abzuwägen. Wenn sich die Lebenssituation durch einen Umzug, durch Kinder oder durch den Kauf eines neuen Autos verändert, kann ein KFZ-Versicherungswechsel ebenfalls lohnen – oder ein Tarifwechsel beim Bestandsanbieter.

Klar ist aber auch: Versicherungen sind wie Privatpersonen und alle anderen Unternehmen auch von steigenden Preisen betroffen. In der Schadensregulierung fallen zum Beispiel deutlich erhöhte Werkstattkosten für Versicherer an. Scheint ein Tarif also „zu schön, um wahr zu sein“, ist er das wahrscheinlich auch: besonders günstige Raten, mit denen zum Stichtag geworben wird, enthalten oft nur Basisleistungen und sind auf Dauer teurer.

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Warum werden Flottenversicherungen teurer?

Flotten- und Fuhrparkversicherung

Die Prämien für die gewerblichen KFZ-Versicherungen werden sich voraussichtlich erhöhen. Betroffen sind davon auch die beliebten Flottenversicherungen für einen KFZ-Pool. Was Unternehmen jetzt tun können.

Die sehr hohe Inflationsrate von 7,5 Prozent macht auch vor der Versicherungsbranche keinen Halt: Das gestiegene Unfallrisiko durch vollere Straßen, die vermehrte Beschädigung von Autos durch extreme Wetterereignisse sowie die gleichzeitige Preiserhöhung von Ersatzteilen und Reparaturen in Werkstätten sind eine denkbar schlechte Kombination.

Experten warnen in diesem Zusammenhang in Bezug auf Flottenversicherungen vor einer Prämienerhöhung durch Versicherer ab einer Schadenquote von bereits 75 bis 80 Prozent.

Umso wichtiger ist es, mögliche Änderungsvorschläge vorhandener Verträge durch Versicherer genau zu überprüfen und zu verhandeln. Besonders im Bereich der Flottenversicherungen können Konzepte wie eine Gewinn- und Verlustbeteiligung statt einer generellen Prämienerhöhung Geld sparen. Außerdem empfiehlt es sich, die eigene Schadenhistorie auszuwerten, um die Schadenquote durch Maßnahmen, wie z. B. Fahrertrainings, zu verringern und Prämienerhöhungen auch auf diese Weise zu vermeiden.

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Welche Reiseversicherungen brauche ich – und welche nicht?

Reiseabbruchversicherung

Ein familiärer Todesfall kurz vor Reiseantritt? Ein Unfall im Urlaub? Ein Arztbesuch im Ausland? Es gibt gute Gründe, eine Reise nicht anzutreten oder abzubrechen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn diese Versicherungen mitreisen.

Das Angebot an Versicherungen rund um Urlaub und Reise wird immer größer. Günstig und sinnvoll sind dabei diese drei Versicherungen:

  • Auslandskrankenversicherung: Innerhalb der EU sind Reisende über ihre deutsche Krankenversicherung abgesichert. Ein Rücktransport oder Leistungen über der Basisversorgung ist ohne Auslandskrankenversicherung aber selbst in der EU nicht drin.
  • Reiserücktrittsversicherung: Wer eine Reise wegen Krankheit, eines Schadens am Haus, Jobverlust, Tod eines Angehörigen oder ähnlichen Gründen nicht antreten kann, bekommt über die Rücktrittversicherung die Kosten ersetzt. Wichtig: Die Police sollte eine CoViD-Erkrankung explizit als versichertes Ereignis aufführen.
  • Reiseabbruchversicherung: Die Versicherung springt ein, wenn Krankheit oder ein Ereignis zu Hause den vorzeitigen Abbruch der Reise notwendig machen.

Bedingt sinnvoll sind Reisegepäckversicherung, Reiserechtsschutzversicherung oder Reisehaftpflichtversicherung: Viele Schadensfälle sind bereits versichert – über die Fluggesellschaft, die Rechtsschutzversicherung bzw. die Private Haftpflichtversicherung. Eine individuelle Beratung schützt vor doppelter Absicherung – und kann bares Geld sparen.

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Wer haftet, wenn meine Mitarbeiter Schäden verursachen?

Betriebshaftpflichtversicherung und Gewerbehaftpflicht

Ein Patient stürzt, weil Sie den Boden frisch gewischt haben? Ein Restaurant muss schließen, weil Sie eine Wasserleitung angebohrt haben? Im Zweifel haften Unternehmer/innen persönlich – und sollten sich richtig gegen Fehler absichern.

Was im Privaten die Privathaftpflichtversicherung ist, ist im unternehmerischen Alltag die Betriebshaftpflichtversicherung: eine Pflichtversicherung. In manchen Branchen ist die Gewerbehaftpflicht tatsächlich Vorschrift, in allen Branchen sollte sie als absoluter Grundstandard gesehen werden.

Die Haftpflichtversicherung für Unternehmen deckt berechtigte Personenschäden, Sachschäden, Umweltschäden und Vermögensfolgeschäden, die durch Mitarbeiter eines Unternehmens direkt oder indirekt verursacht werden. Auch ein passiver Rechtsschutz, also die Prüfung von Haftungsansprüchen, ist meist mitversichert – und das oft für geringe monatliche Beiträge.

Pauschallösungen sind hingegen nicht ratsam: Wie bei so vielen Versicherungen macht die Betriebs- und Risikoanalyse vor dem Abschluss den Unterschied. Wer als Malerbetrieb auch Trockenbauarbeiten ausführt oder als Werbeagentur auch Events veranstaltet, hat andere Schadensrisiken – und braucht möglicherweise weitere Bausteine für einen echten Versicherungsschutz.

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Was tun, wenn sensible Daten geklaut werden?

Private Cyber-Versicherung und Versicherung gegen Phishing

„Ihr Konto wurde gesperrt“, „Reaktivieren Sie Ihren Account“, „Vervollständigen Sie Ihre Daten“: Phishing wird zunehmend professioneller. Lohnt es, sich gegen den Diebstahl von Passwörtern, Login- oder Konto-Daten zu versichern?

Phishing hat viele Gesichter, das Ziel ist immer das gleiche: Kriminelle versuchen, über eine vermeintlich seriöse E-Mail, einen scheinbar harmlosen Link per SMS („Smishing“) oder bis ins letzte Detail nachgebaute Fake-Shops an persönliche Daten zu gelangen.

Die Folgen sind gravierend, sie reichen vom Identitätsdiebstahl bis zum Finanzbetrug. Leiten Privatpersonen Phishing-E-Mails weiter, die in der Folge Dritte schädigen, können sie im Zweifel sogar selbst haftbar gemacht werden.

Immer wichtiger ist es deshalb, Phishing-Versuche zu erkennen und entsprechend zu handeln. Im unternehmerischen Kontext ist außerdem die Cyberversicherung sinnvoll – und wird täglich relevanter. Gibt es solche Versicherungen auch für Private?

Ja: Private Haftpflichtversicherungen ebenso wie Hausratversicherungen bieten mittlerweile Cyber-Bausteine an, die Datendiebstahl, Schäden beim Online-Banking oder beim Online-Shopping und selbst verursachte Schäden regulieren.

Etliche Risiken sind bereits über gute Privathaftpflicht-Policen abgedeckt – für einen erweiterten Schutz ist deshalb nicht zwangsläufig eine neue Versicherung notwendig.

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Was tun, wenn Mitarbeiter im Homeoffice gehackt werden?

Cyber-Versicherung für Unternehmen

Ein unbeabsichtigt falscher Klick, schon sind Geschäftsgeheimnisse im Netz, der Firmen-Server verschlüsselt oder die Bankdaten in falschen Händen. Der Trend zum Homeoffice verstärkt das Sicherheitsrisiko noch.

Nur wenige Mitarbeiter handeln dabei bösartig, vielmehr ist fehlendes Wissen über Phishing, Malware, Datenschutzverletzungen, Ransomware, Viren, Hacking und Co. das eigentliche Risiko. Neben der Stärkung der Digitalkompetenz der Mitarbeiter ist deshalb ein umfassender Cyber-Versicherungsschutz sinnvoll für Unternehmen, die digital und/oder mobil arbeiten.

Eine gute Cyber-Versicherung für Unternehmen deckt im Schadenfall eigene und fremde Kosten. Darunter können z.B. fallen:

  • Ertragsausfall durch IT-Ausfälle (Eigen- und Drittschäden)
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen
  • Beratungskosten, zum Beispiel für IT-Forensiker
  • Krisen- und Reputationsmanagement
  • Gerichtskosten für Datenschutzverletzungen
  • Vertraulichkeits- und Vertragsstrafen

Eine Cyber-Versicherung ist immer eine Individuallösung, die je nach Branche aus verschiedenen Bausteinen besteht. Vor Abschluss einer Cyber-Police steht deshalb eine Risikoanalyse, um individuelle Bedarfe zu bestimmen.

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