Wie spare ich Geld beim KFZ-Versicherungswechsel?

KFZ-Versicherung

Steigende Lebensmittel-, Energie- und Strompreise – in nahezu allen Bereichen haben Unternehmen und Privatpersonen mit erhöhten Kosten und Ausgaben zu kämpfen. Lässt sich beim KFZ-Versicherungswechsel Geld sparen?

In Deutschland gibt es mehr als 100 KFZ-Versicherer und eine noch größere Zahl an Tarifen. Zum Wechselstichtag am 30. November locken wieder die Sparversprechen. Teilweise zurecht: Da jeder Vertrag individuell berechnet wird, kann über verschiedene Stellschrauben tatsächlich Geld gespart werden.

Die wichtigste: die eigenen Leistungsdaten! Faktoren wie die Höhe der Selbstbeteiligung, die jährliche Fahrleistung – ggfs. gemindert durch Homeoffice? –, Zusatzleistungen etc., sind genau zu betrachten und gegeneinander abzuwägen. Wenn sich die Lebenssituation durch einen Umzug, durch Kinder oder durch den Kauf eines neuen Autos verändert, kann ein KFZ-Versicherungswechsel ebenfalls lohnen – oder ein Tarifwechsel beim Bestandsanbieter.

Klar ist aber auch: Versicherungen sind wie Privatpersonen und alle anderen Unternehmen auch von steigenden Preisen betroffen. In der Schadensregulierung fallen zum Beispiel deutlich erhöhte Werkstattkosten für Versicherer an. Scheint ein Tarif also „zu schön, um wahr zu sein“, ist er das wahrscheinlich auch: besonders günstige Raten, mit denen zum Stichtag geworben wird, enthalten oft nur Basisleistungen und sind auf Dauer teurer.

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Warum werden Flottenversicherungen teurer?

Flotten- und Fuhrparkversicherung

Die Prämien für die gewerblichen KFZ-Versicherungen werden sich voraussichtlich erhöhen. Betroffen sind davon auch die beliebten Flottenversicherungen für einen KFZ-Pool. Was Unternehmen jetzt tun können.

Die sehr hohe Inflationsrate von 7,5 Prozent macht auch vor der Versicherungsbranche keinen Halt: Das gestiegene Unfallrisiko durch vollere Straßen, die vermehrte Beschädigung von Autos durch extreme Wetterereignisse sowie die gleichzeitige Preiserhöhung von Ersatzteilen und Reparaturen in Werkstätten sind eine denkbar schlechte Kombination.

Experten warnen in diesem Zusammenhang in Bezug auf Flottenversicherungen vor einer Prämienerhöhung durch Versicherer ab einer Schadenquote von bereits 75 bis 80 Prozent.

Umso wichtiger ist es, mögliche Änderungsvorschläge vorhandener Verträge durch Versicherer genau zu überprüfen und zu verhandeln. Besonders im Bereich der Flottenversicherungen können Konzepte wie eine Gewinn- und Verlustbeteiligung statt einer generellen Prämienerhöhung Geld sparen. Außerdem empfiehlt es sich, die eigene Schadenhistorie auszuwerten, um die Schadenquote durch Maßnahmen, wie z. B. Fahrertrainings, zu verringern und Prämienerhöhungen auch auf diese Weise zu vermeiden.

Gerne berate ich Sie zur besten Versicherung Ihrer Firmenflotte!

Welche Reiseversicherungen brauche ich – und welche nicht?

Reiseabbruchversicherung

Ein familiärer Todesfall kurz vor Reiseantritt? Ein Unfall im Urlaub? Ein Arztbesuch im Ausland? Es gibt gute Gründe, eine Reise nicht anzutreten oder abzubrechen. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn diese Versicherungen mitreisen.

Das Angebot an Versicherungen rund um Urlaub und Reise wird immer größer. Günstig und sinnvoll sind dabei diese drei Versicherungen:

  • Auslandskrankenversicherung: Innerhalb der EU sind Reisende über ihre deutsche Krankenversicherung abgesichert. Ein Rücktransport oder Leistungen über der Basisversorgung ist ohne Auslandskrankenversicherung aber selbst in der EU nicht drin.
  • Reiserücktrittsversicherung: Wer eine Reise wegen Krankheit, eines Schadens am Haus, Jobverlust, Tod eines Angehörigen oder ähnlichen Gründen nicht antreten kann, bekommt über die Rücktrittversicherung die Kosten ersetzt. Wichtig: Die Police sollte eine CoViD-Erkrankung explizit als versichertes Ereignis aufführen.
  • Reiseabbruchversicherung: Die Versicherung springt ein, wenn Krankheit oder ein Ereignis zu Hause den vorzeitigen Abbruch der Reise notwendig machen.

Bedingt sinnvoll sind Reisegepäckversicherung, Reiserechtsschutzversicherung oder Reisehaftpflichtversicherung: Viele Schadensfälle sind bereits versichert – über die Fluggesellschaft, die Rechtsschutzversicherung bzw. die Private Haftpflichtversicherung. Eine individuelle Beratung schützt vor doppelter Absicherung – und kann bares Geld sparen.

Gerne berate ich Sie umfassend zur Absicherung Ihrer Urlaubsreise!

Wer haftet, wenn meine Mitarbeiter Schäden verursachen?

Betriebshaftpflichtversicherung und Gewerbehaftpflicht

Ein Patient stürzt, weil Sie den Boden frisch gewischt haben? Ein Restaurant muss schließen, weil Sie eine Wasserleitung angebohrt haben? Im Zweifel haften Unternehmer/innen persönlich – und sollten sich richtig gegen Fehler absichern.

Was im Privaten die Privathaftpflichtversicherung ist, ist im unternehmerischen Alltag die Betriebshaftpflichtversicherung: eine Pflichtversicherung. In manchen Branchen ist die Gewerbehaftpflicht tatsächlich Vorschrift, in allen Branchen sollte sie als absoluter Grundstandard gesehen werden.

Die Haftpflichtversicherung für Unternehmen deckt berechtigte Personenschäden, Sachschäden, Umweltschäden und Vermögensfolgeschäden, die durch Mitarbeiter eines Unternehmens direkt oder indirekt verursacht werden. Auch ein passiver Rechtsschutz, also die Prüfung von Haftungsansprüchen, ist meist mitversichert – und das oft für geringe monatliche Beiträge.

Pauschallösungen sind hingegen nicht ratsam: Wie bei so vielen Versicherungen macht die Betriebs- und Risikoanalyse vor dem Abschluss den Unterschied. Wer als Malerbetrieb auch Trockenbauarbeiten ausführt oder als Werbeagentur auch Events veranstaltet, hat andere Schadensrisiken – und braucht möglicherweise weitere Bausteine für einen echten Versicherungsschutz.

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Was tun, wenn sensible Daten geklaut werden?

Private Cyber-Versicherung und Versicherung gegen Phishing

„Ihr Konto wurde gesperrt“, „Reaktivieren Sie Ihren Account“, „Vervollständigen Sie Ihre Daten“: Phishing wird zunehmend professioneller. Lohnt es, sich gegen den Diebstahl von Passwörtern, Login- oder Konto-Daten zu versichern?

Phishing hat viele Gesichter, das Ziel ist immer das gleiche: Kriminelle versuchen, über eine vermeintlich seriöse E-Mail, einen scheinbar harmlosen Link per SMS („Smishing“) oder bis ins letzte Detail nachgebaute Fake-Shops an persönliche Daten zu gelangen.

Die Folgen sind gravierend, sie reichen vom Identitätsdiebstahl bis zum Finanzbetrug. Leiten Privatpersonen Phishing-E-Mails weiter, die in der Folge Dritte schädigen, können sie im Zweifel sogar selbst haftbar gemacht werden.

Immer wichtiger ist es deshalb, Phishing-Versuche zu erkennen und entsprechend zu handeln. Im unternehmerischen Kontext ist außerdem die Cyberversicherung sinnvoll – und wird täglich relevanter. Gibt es solche Versicherungen auch für Private?

Ja: Private Haftpflichtversicherungen ebenso wie Hausratversicherungen bieten mittlerweile Cyber-Bausteine an, die Datendiebstahl, Schäden beim Online-Banking oder beim Online-Shopping und selbst verursachte Schäden regulieren.

Etliche Risiken sind bereits über gute Privathaftpflicht-Policen abgedeckt – für einen erweiterten Schutz ist deshalb nicht zwangsläufig eine neue Versicherung notwendig.

Gerne prüfe ich Ihre Policen und berate Sie zur Absicherung gegen Phishing!

Was tun, wenn Mitarbeiter im Homeoffice gehackt werden?

Cyber-Versicherung für Unternehmen

Ein unbeabsichtigt falscher Klick, schon sind Geschäftsgeheimnisse im Netz, der Firmen-Server verschlüsselt oder die Bankdaten in falschen Händen. Der Trend zum Homeoffice verstärkt das Sicherheitsrisiko noch.

Nur wenige Mitarbeiter handeln dabei bösartig, vielmehr ist fehlendes Wissen über Phishing, Malware, Datenschutzverletzungen, Ransomware, Viren, Hacking und Co. das eigentliche Risiko. Neben der Stärkung der Digitalkompetenz der Mitarbeiter ist deshalb ein umfassender Cyber-Versicherungsschutz sinnvoll für Unternehmen, die digital und/oder mobil arbeiten.

Eine gute Cyber-Versicherung für Unternehmen deckt im Schadenfall eigene und fremde Kosten. Darunter können z.B. fallen:

  • Ertragsausfall durch IT-Ausfälle (Eigen- und Drittschäden)
  • Wiederherstellung von Daten und Systemen
  • Beratungskosten, zum Beispiel für IT-Forensiker
  • Krisen- und Reputationsmanagement
  • Gerichtskosten für Datenschutzverletzungen
  • Vertraulichkeits- und Vertragsstrafen

Eine Cyber-Versicherung ist immer eine Individuallösung, die je nach Branche aus verschiedenen Bausteinen besteht. Vor Abschluss einer Cyber-Police steht deshalb eine Risikoanalyse, um individuelle Bedarfe zu bestimmen.

Gerne berate ich Sie zur Cyber-Absicherung Ihres Unternehmens!

Wie werden Schäden an Photovoltaik-Anlagen reguliert?

PV-/Technikversicherung

Deutsche Immobilien werden nachhaltiger – und viele Häuser mit PV-Anlage, Stromspeicher oder Wallbox für das E-Auto nachgerüstet. Eine Versicherung für die teure Technik ist durchaus sinnvoll.

Gleich vorweg: Eine Versicherungspflicht für Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher oder Wallbox gibt es in Deutschland nicht – spezielle Anlagenversicherungen hingegen schon. Und die sind durchaus sinnvoll: Die oftmals zehntausenden Euros teure Investition in grüne Technik ist anfällig für Schäden durch Feuer, Überspannung, Naturgefahren wie Sturm und Schnee oder Leitungswasser.

Die Absicherung erfolgt über einen Zusatzbaustein in der Wohngebäude-Versicherung oder über eine Anlagenversicherung. Versichert werden können neben den Modulen selbst auch die Befestigung, die Speicher, Wechselrichter etc. Selbst Material- und Ausführungsfehler, die zu den häufigsten Ursachen für Brandschäden gehören, können über eine Police abgedeckt werden.

Frost ist laut einhelliger Meinung übrigens kein Problem für eine gute PV-Anlage – im Gegenteil: Kälte kann den Wirkungsgrad sogar erhöhen. Sollte die Kälte den Modulen doch etwas anhaben, deckt eine gute PV-Versicherung den Elementarschaden trotzdem.

Gerne berate ich Sie zur besten Absicherung Ihrer Haustechnik!

Wie sind Forderungen gegen russische Unternehmen versichert?

Ausfallversicherung und Warenkreditversicherung

Viele Unternehmen, auch in der Region, haben ihr Russland-Geschäft im Zuge des Kriegs gegen die Ukraine eingestellt – haben aber noch offene Forderungen. Die Kriegslage ist eine Herausforderung für Ausfallversicherungen.

Unternehmen können sich mit einer Warenkreditversicherung, auch bekannt als Forderungsausfallversicherung, vor Insolvenzen oder Zahlungsverzug von Geschäftspartnern absichern: Die Versicherung haftet für offene Forderungen von Lieferungen und Leistungen.

Außerdem sichert der Bund mit Hermes-Bürgschaften das finanzielle Risiko von Ausfuhren in Länder ab, bei denen Zahlungsausfälle drohen – auch im Kriegsfall. Die Hermes-Bürgschaften hat Deutschland vor dem Hintergrund der Sanktionen ausgesetzt, auch für nicht sanktionierte Branchen.

Zahlungsausfälle von russischen oder ukrainischen Unternehmen können in der jetzigen Situation wohl nur noch über die Warenkreditversicherung gedeckt werden, wenn

  • „politisches Risiko“ in der Police mitversichert ist,
  • „kriegerisches Risiko“ nicht ausgeschlossen ist und
  • die betreffenden Länder explizit im Vertrag aufgeführt sind.

Die Bedingungen und mögliche Ansprüche sind also policenindividuell zu prüfen, auch vor dem Hintergrund der weiteren politischen Entwicklung.

Gerne stehe ich Ihnen bei Rückfragen beratend zur Seite!

Wer zahlt bei Schnee- und Frostschäden am Haus?

Wohngebäudeversicherung

Geplatzte Rohre, aufgedrückte Fenster, umgefallene Bäume: Schnee, Frost und Sturm können in der kalten Jahreszeit beträchtliche Schäden anrichten. Hausbesitzer können und sollten vorsorgen. Was ist wie versicherbar?

Schnee: Eingestürzte Dächer, beschädigte Einrichtung

Durch Schneewehen oder die Kombination aus Schnee und Regen entsteht eine hohe Schneelast, unter der Dächer regelmäßig nachgeben. Die Folge: Große Schäden am Haus und an der Inneneinrichtung.

Frost: Geplatzte Rohre, überschwemmte Räume

Frost kann Wasserleitungen platzen lassen, denn das Volumen von Eis ist um bis zu 10 % größer als von Wasser. Die Folge: Wasserschäden in Innenräumen, an der Bausubstanz und an Gegenständen.

Sturm: Umgefallene Bäume, zerstörte Autos

Die Sturmphasen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Die Folge: Regelmäßig werden Dächer beschädigt oder durch Sturm abgedeckt; durch gelöste Gebäudeteile Autos beschädigt oder im schlimmsten Fall Personen verletzt.

Vor den finanziellen Schäden dieser und anderer Wetterextreme schützen eine Wohngebäudeversicherung, die auch Elementargefahren abdeckt, und eine gute Hausratversicherung. Schäden am Auto reguliert die Teilkasko. Fällt der Baum aufs Nachbarauto oder werden Personen verletzt, springt die Privathaftpflichtversicherung ein.

Dabei gilt: Der Hauseigentümer muss seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen sein. Dazu zählt z.B., Räume nicht auskühlen zu lassen, Bäume fachgerecht zu pflegen, das Wasser im Außenbereich bei Frost abzustellen oder Fenster bei Sturm ordnungsgemäß zu schließen. Im Zweifel ist man mit einer Klausel zur Haftung auch bei grober Fahrlässigkeit immer auf der sichereren Seite.

Gerne berate ich Sie zur individuellen Absicherung Ihres Eigentums!

Wer haftet für Winterschäden in Produktion und Handwerk?

Gewerbliche Gebäude-Versicherung

Frostschäden an Maschinen, Schneeschäden an Immobilien: Der Winter kann gerade im produzierenden Gewerbe und im Handwerk für empfindliche Ertragsausfälle sorgen.Wie können Unternehmen vorsorgen?

Zwei Versicherungen schützen Unternehmen, die über Gewerberäume und Maschinen verfügen, vor unangenehmen Winterschäden: Die Elementarschadenversicherung deckt die finanziellen Folgen von Schäden an Immobilien durch Überschwemmungen, witterungsbedingtem Rückstau, Schneedruck, Lawinen, Hochwasser oder Erdbeben, die gewerbliche Inhaltsversicherung reguliert Schäden am Inventar.

Beide Versicherungen sollten ergänzt werden um eine gewerbliche Gebäudeversicherung, die bei Schäden durch Einbruch, Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Hagel leistet.

In manchen Fällen sind weitere Zusatzversicherungen sinnvoll, die hohe Werte und Folgekosten absichern, zum Beispiel eine Maschinenversicherung oder eine Betriebsausfall-Versicherung. Individuelle und branchentypische Risiken werden im Rahmen einer Risikoanalyse ermittelt, damit es nicht nur Unterversicherung kommt.

Gerne berate ich Sie zur optimalen Absicherung Ihres Unternehmens!